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Schulprofil
Schulprofil
Das Ökumenische Gymnasium zu Bremen ist ein staatlich anerkanntes Gymnasium in freier Trägerschaft, das 1981 in Bremen gegründet wurde. Der Anlass der Schulgründung war die damalige Schulpolitik des Landes Bremen, basierend auf dem Schulgesetz von 1975, das auf die Abschaffung der Gymnasien und die generelle Einführung von Gesamtschulen zielte.
Das Ökumenische Gymnasium vermittelt ein christliches Erziehungsprofil sowie eine umfassende Allgemeinbildung in den traditionellen Gymnasialfächern wie Deutsch, Fremdsprachen, Geschichte, Religion, Musik, Kunst, Mathematik und Naturwissenschaften und ermöglicht gleichzeitig eine individuelle Schwerpunktbildung nach Fähigkeiten und Neigungen.
Das ökumenische Profil der Schule folgt der Auffassung, dass das christliche Menschenbild die Erziehungsziele prägt und die christliche Kulturtradition in den Lehrplänen reflektiert wird. So nehmen alle Schüler der Klassen 5 bis 12 verpflichtend an dem ökumenisch ausgerichteten Religionsunterricht teil. Eine konfessionelle Trennung des Religionsunterrichts findet nicht statt; der Lehrplan Religion basiert auf dem Konsens der katholischen und protestantischen Religionslehrer. Auch die nichtchristlichen Weltreligionen werden im Unterricht behandelt; auf tolerantes Verhalten gegenüber Angehörigen dieser Religionen wird Wert gelegt.
Die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Teilleistungsschwächen oder körperlichen Behinderungen und die Förderung von Hochbegabten stehen im Ökumenischen Gymnasium gleichberechtigt neben einander. Die Schule bietet einerseits kognitive Herausforderungen durch zusätzliche Lernangebote für Begabte und Interessierte, aber auch unterstützende Maßnahmen wie das Legasthenieprojekt und das Mathematiktraining für junge Schüler an.
Autor(in): Maria Schaller


