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Ausstattung des ÖG

Jede Klasse hat ihren eigenen Klassenraum. Der Fachunterricht findet ausschließlich in Fachräumen statt, die mit den erforderlichen Arbeitsplätzen, Lehr- und Lernmitteln ausgestattet sind.

Über je zwei Fachräume verfügen die Fächer Musik, Kunst, Biologie, Chemie, Physik, Informatik und über einen Raum das Fach Werken. Außerdem gibt es ein Fotolabor.

Eine große Doppelsporthalle, ausgestattet mit einer Bühne, Beleuchtung, Tontechnik und sehr guter Akustik, bietet unter anderem den Theatergruppen viele Möglichkeiten. Die Sporthalle befindet sich auf dem rückwärtigen Teil des Grundstücks.

Oberstufenschüler haben die Möglichkeit, in einer beaufsichtigten Präsenzbücherei in Ruhe selbständig zu arbeiten oder sich in einer eigenen Cafeteria zu versorgen und zu entspannen.

In den Pausen wird von den Müttern und Vätern des "Frühstücksmobils" ein gesundes Frühstück organisiert. Schüler und Schülerinnen der 5. bis 7. Klassen können sich in den Pausen auf den Spiel- und Turngeräten auf dem Schulhof austoben. Die Geräte befinden sich zwischen Hauptgebäude und Sporthalle.

Die Lernbücher und Arbeitshefte werden den Schülerinnen und Schülern leihweise zur Verfügung gestellt. Sie entsprechen dem erforderlichen Standard. Bücher, die die ganze Schulzeit hindurch benötigt werden, erhalten die Schüler als ihr Eigentum, beispielsweise Atlanten.

IT-Ausstattung

Seit Beginn des Schuljahres 2007/2008 stehen im ÖG zwei Computerräume zur Verfügung. Dabei setzen wir nunmehr auf ein gemischtes Ausstattungskonzept, um den aus dem Unterricht erwachsenden Bedürfnissen noch flexibler begegnen zu können.

Der Kerngedanke unserer Planung der IT-Ausstattung ist der folgende: die Rechner sollen möglichst ausfallsicher, wartungsarm und umweltverträglich sein sowie eine lange Nutzungsdauer haben. Diese Anforderungen veranlassten uns, uns sowohl mit dem Grundkonzept des so genannten thin client computings als auch mit einer Alternative zum Betriebssystem Windows zu beschäftigen. Thin client computing bedeutet, nicht mehr an jedem Arbeitsplatz ein vollständig ausgestatteten Computer, sondern nur noch "schlanke" Terminals stehen zu haben, die über das Netzwerk von einem zentralen Rechner mit Betriebssystem, Anwendungen und Nutzdaten versorgt werden.

Von 2004 bis 2007 setzten wir dann ausschließlich derartige Terminals ein, die von einem Linux-Server aus "bedient" wurden. Mit Linux hatten wir schon Jahre zuvor hervorragende Erfahrungen als Serverbetriebssystem gemacht, und die Weiterentwicklung von Linux auch auf dem Desktop lässt uns auf drei erfolgreiche Jahre ohne Windows zurückblicken. Wesentlich erleichtert wurde uns die Einführung übrigens durch die großzügige Unterstützung durch die Bremer Firma IGEL, die dem ÖG 40 Terminals gespendet hat.

Allerdings mussten wir in den vergangenen drei Jahren auch zur Kenntnis nehmen, dass wir mit dem o.g. Konzept nicht alle Bedürfnisse erfüllen konnten. So ist etwa die Anzahl der im ÖG aufgestellten Terminals kontinuierlich gewachsen; entsprechende Geräte stehen mittlerweile auch im Lehrerzimmer, im Lehrerarbeitsraum sowie in der Seniorenbibliothek. Die nunmehr erfolgte Einrichtung eines zweiten Computerraums bringt unseren Terminalserver endgültig an den Rand seiner Leistungsfähigkeit. Außerdem ist eine Terminalserver-Umgebung nicht gut geeignet, wenn man multimediale Inhalte im Unterricht behandeln will. Der Umgang mit Musiksoftware (z.B. beim Erstellen eigener Kompositionen) oder mit Videoschnittsoftware ist auf Terminals schlechterdings nicht möglich. Und schließlich gilt immer noch, dass die Schulbuchverlage ihre pädagogische Software in der Regel nur für Windows (seltener für MacOS und fast nie für Linux) herausbringen.

So entschlossen wir uns (aus der Sicht des Administrators leider), den zweiten Computerraum mit Mini-PCs auszustatten, die ebenso wie die Terminals Linux via Netzwerk, aber auch ein lokal installiertes Windows starten können. Somit steht bei Bedarf an jedem Arbeitsplatz die volle Leistung eines modernen PCs sowie die Möglichkeit, windows-basierte Software zu verwenden, zur Verfügung.

Mit diesem Schritt erhoffen wir uns eine größere Vielfältigkeit in der Unterrichtsgestaltung. Alleine aufgrund der Tatsache, dass nun zwei Computerräume bereitstehen, haben unsere Schülerinnen und Schüler mehr Möglichkeiten, an Rechnern zu arbeiten. So ist etwa der mit den Terminals ausgestattete Computerraum 2 (336) nun probeweise durchgehend geöffnet, um Schülerinnen und Schülern ab Klasse 10 in Rand- oder Freistunden das freie Arbeiten zu ermöglichen. Wenn sich diese Regelung bewährt, werden wir sie zu einer Dauereinrichtung machen.