Archiv für das Jahr: 2019

Das ÖG bleibt exzellent!

MINT-EC-Gutachten bescheinigt Wiederzertifizierung

Unsere drei MINT-Koordinatoren Frau Cullmann, Herr Rudolph und Frau Steinecke erhielten unlängst Post aus Berlin, dass das ÖG für weitere vier Jahre bis 2022 als mathematisch-naturwissenschaftliches Excellence-Center zertifiziert wurde. In seiner Begründung hebt MINT-EC hervor, dass „der MINT-Schwerpunkt und das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC einen äußerst hohen Stellenwert am Ökumenischen Gymnasium zu Bremen genießen“. Darüber hinaus wird die Wiederzertifizierung mit einem „hervorragenden MINT-Konzept“ begründet und der Leuchtturmcharakter der Schule bei der Zusammenarbeit mit Schulen/Alumni des MINT-EC-Netzwerkes hervorgehoben. Die Wiederzertifizierung belege, „dass [das ÖG] eine sehr gute MINT-EC-Schule mit hohem Qualitätsniveau ist.“ Das „große Engagement der Lehrkräfte“ wisse man sehr zu schätzen. Es zeige, dass alle „stets bestrebt [seien], sich weiterzuentwickeln […] und das Niveau beibehalten und steigern [wollten].“ Wir sind stolz auf die erneute Zertifizierung und die Anerkennung unserer Leistungen durch die MINT-EC-Jury.

Das ÖG gehört seit 2013 zu den mittlerweile 324 deutschen MINT-EC-Schulen und ist das einzige Bremer Gymnasium in diesem Kreis. MINT-EC-Schulen stellen das KMK/HRK-anerkannte „MINT-EC-Zertifikat“ als Anlage zum Abitur-Zeugnis aus, das an zahlreichen Universitäten (Liste liegt bei den MINT-Koordinatoren) bei der Vergabe von Studienplätzen Vorteile bietet. In Marburg und Stuttgart etwa wird die Abiturnote um bis zu 0,8 Notenpunkte hochgesetzt.

14. MINT-Tag der 6. Klassen

Auch die 6. Klassen waren vorletzte Woche zeitgleich zu den 5. Klassen mal wieder in Sachen MINT-Forschertag unterwegs. Dieses Mal ging es in das School_Lab des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt), mit dem das ÖG ja im letztem Sommer einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat. Nach einer interessanten Führung durch die Labore des DLR wurden die Schwerelosigkeit und das Vakuum in spannenden Versuchen erforscht und Ideen zu einer sicheren Landeinheit umgesetzt. Nur statt Astronauten musste hier ein rohes Ei über zwei Stockwerke im Treppenhaus sicher zum Erdboden gebracht werden. So entstanden gut durchdachte Lander bzw. Fallschirme aus Folie, Strohhalmen und Luftballonen, die schließlich auch die Eier fast aller Gruppen unbeschadet zum Boden zurück brachten. Alle hatten jedenfalls viel Spaß und waren erstaunt, wie schnell die vier Stunden am DLR vergangen sind.

Bem-vindo para nós

Ich freue mich, der Schulgemeinde mitteilen zu können, dass Frau Anke Junge-Ehmke die neue Schulleiterin des ÖG wird. Sie wechselt von der Deutschen Schule Rio nach Bremen und nimmt ihre Tätigkeit am 1.8. auf. Wir wünschen ihr alle viel Freude bei ihrer neuen Herausforderung.

Jan Andrees Dönch, Schulleiter

World Robot Olympiade in Stadthagen

Die Robotiker vom ÖG sind dabei!

Noch nie hatten ÖG-Robotiker an dem weltweit ausgetragenen Wettbewerb WORLD ROBOT OLYMPIADE teilgenommen. Umso gespannter und aufgeregter waren nun Patrick, Aniko, Daniel (alle 7a) und Marc (6a) nach der staulastigen zweistündigen Anfahrt nach Stadthagen im Schaumburger Land, was sie dort erwarten würde.

Am dortigen Wilhelm-Busch-Gymnasium fand mit knapp 40 Teams in drei Kategorien eines der größten deutschen WRO-Turniere statt, so dass die Organisatoren bei normalem Schulbetrieb alle Hände voll zu tun hatten, die Teilnehmer an Teamtischen mit ausreichend Verpflegung für den Tag unterzubringen. Doch kaum angekommen, ging es schon los: Sehr interessant ist bei diesem Wettbewerb nicht nur die Zusatzaufgabe, die erst kurz vor dem ersten Lauf bekannt gegeben wird, sondern auch die Tatsache, dass der eigene Roboter in Einzelteile und in Tüten ohne Beschriftung zerlegt mitgebracht werden muss. 120 Minuten haben die Teams Zeit, ihren Roboter aus dem Gedächtnis wieder aufzubauen, was Marc auch sehr gut gelang – Aniko und Patrick waren derweil mit der Anpassung des Programms an die Zusatzaufgabe bzw. an die damit geänderte Spieltaktik beschäftigt. Daniel dagegen hatte in einer anderen Wettkampfsparte mit dem Ausfall seiner Teamkollegen zu kämpfen und musste ebenfalls die Zusatzaufgabe in seine Programmierung einbauen.

Am Ende des langen Tages, der abwechselnd Läufe und zeitlich knappe Zusatzbauphasen bot, stiegen alle mit einem Kopf voller Ideen und der Erkenntnis „Dabei sein ist alles!“ wieder ins Auto. Der freundliche Kontakt mit den Teams am selben Tisch, die perfekte Organisation und die Rücksichtnahme der Schiedsrichter auf ein unerfahrenes Team hatte uns einen tollen Tag beschert und viel Motivation für die WRO 2020 mit auf den Weg gegeben.

(Papier)Blumenpracht im Frühling

Wie mithilfe von Filzstiften und Filterpapier durch Chromatografie wunderschöne Blumen entstehen, machen die Jungen der 6c bei strahlendem Sonnenschein im differenzierten NaWi-Unterricht vor! Nachmachen unbedingt erlaubt!

4. MINT-Forschertag im Jahrgang 5

Mit der Biene oder an der Wümme

Wie leben Bienen? Und wie sehen sie eigentlich aus? Was sammeln Bienen? Und wieso schmeckt Honig so unterschiedlich? Welche Funktion haben Bienen in unserer Umwelt? Und wie wichtig sind sie für uns? Was ist der Unterschied zwischen Honigbiene und Wildbiene? Und ist die Hummel auch eine Biene? Wie kann ich Wildbienen helfen? Und kann man Bienen streicheln?

Zehn Schülerinnen und Schüler hatten am heutigen MINT-Tag 1000 Fragen (geschätzt) und konnten diese am Ende nicht nur beantworten. Sie haben auch gefühlt und gehört, gesehen und beobachtet, geschmeckt und gerochen, informiert und geholfen. Ganz schön viel für einen Vormittag. Schön war es!

Die anderen Schülerinnen und Schüler des MINT-Profils aus Klasse 5 waren dagegen außerhalb des ÖG-eigenen Bienenstocks aktiv: Mit dem Rad ging es morgens von der Schule aus zur Wümme, wo im Rahmen des „Blauen Klassenzimmers“ von NordWestNatur die Artenvielfalt im Wasser bestaunt und erforscht werden konnte.

Darstellendes Spiel: Theaterarbeitsgemeinschaften 7, 8 + 9

An den folgenden Tagen steigt dann die 4. große Theaterpremiere in diesem Schuljahr
– und das gleich doppelt.
Am Freitag, den 14. Juni um 15.00 + 19.00 Uhr und am Samstag, den 15. Juni um 17.30 Uhr werden gleich zwei Theaterarbeitsgemeinschaften ihre jeweilige Version von
Cornelia Funkes Jugendbuchklassiker „Der Herr der Diebe“ auf die Bühne bringen.
Herzliche Einladung und unbedingt vormerken!!

TV-Tipp

Wir dürfen nichts verraten, raten aber allen, am 30.5. (Himmelfahrt) um 19.25 Uhr auf KIKA die Sendung „Die beste Klasse Deutschlands“ anzuschauen…

Bald im All

OHB BRINGT ESA-ASTRONAUTEN MATTHIAS MAURER ANS ÖG

Im Rahmen der Kooperation zwischen dem Bremer Raumfahrt- und Technologieunternehmen OHB SE und dem Ökumenischen Gymnasium hat ESA-Astronaut Matthias Maurer den Luft- und Raumfahrt-Unterricht besucht und Schülern aus dem MINT-Profil Rede und Antwort gestanden, so eine Pressemitteilung des Unternehmens.

Die Kooperation zwischen der Schule und der OHB SE besteht seit August 2018. Das Unternehmen unterstützt seit dem aktuellen Schulhalbjahr den im MINT-Profil der zehnten Klasse angebotenen Schwerpunkt Luft- und Raumfahrt. Ingenieure von OHB vermitteln den Schülern dabei Inhalte direkt aus der Praxis. Mit dieser Strategie soll das Interesse der Schüler für die Luft- und Raumfahrtbranche geweckt werden und langfristig der Nachwuchs für das Unternehmen gesichert werden.

Matthias Maurer war gut eineinhalb Stunden an der Schule und beantwortete die Fragen der knapp 40 MINT-Schüler der Klassenstufen 6 bis 10 – und Fragen gab es viele. Vom Ablauf der Astronautenausbildung bis hin zum Nutzen der astronautischen Raumfahrt für die Menschheit wollten die Schüler alles wissen. Auch nach dem Traumziel des Astronauten wurde gefragt. „Das Traumziel ist natürlich der Mond, das würden wahrscheinlich alle meine Astronautenkollegen sagen“, gibt Maurer unumwunden zu. „Ich freue mich aber natürlich auch auf die ISS. Ich liebe die Wissenschaft und auf der ISS Experimente zu machen, ist etwas ganz Besonderes.“

Abschließend gab der Astronaut den Jugendlichen mit auf den Weg, dass man sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen soll. Nach allen Auswahlverfahren war Maurer als einer der letzten zehn verbleibenden Kandidaten nämlich zunächst nicht als Astronaut ausgewählt und erst später nachnominiert worden.