Australien

australien_maedchenDas ÖG bietet seinen Schülerinnen und Schülern, vorzugsweise nach Abschluss der 10. Klasse, die Möglichkeit zu einem Austausch nach Melbourne, Australien. Dort haben wir zwei private Partnerschulen: das Scotch College für Jungen und die Korowa Anglican Girls’ School für Mädchen.

Die Kooperation mit diesen beiden Schulen funktioniert auf folgende Weise: Vorausgesetzt, es findet sich ein(e) geeignete(r) Partner(in) für den Gegenbesuch in Deutschland, fliegen unsere Schüler in unseren Sommerferien für sechs bis sieben Wochen (Korowa) beziehungsweise für acht bis zehn  Wochen (Scotch) nach Melbourne und wohnen dort in den Familien ihrer Austauschpartner. Sie bekommen die Schuluniform gestellt und zahlen auch nichts für den Besuch der Schulen.

australien_jungenHauptkostenfaktor des Austauschs ist deshalb der Flug. Hinzu kommen das Taschengeld sowie ein Anteil an möglichen Unternehmungen, die man nicht allein den Gasteltern aufbürden kann. Der Flugpreis variiert stark je nach Fluggesellschaft sowie Buchungszeitpunkt (1.000 bis 1.500 Euro).

Der Gegenbesuch erfolgt in der Regel im November und dauert selten länger als sechs Wochen. Die Australier wohnen nun bei unseren Schülern und besuchen in dieser Zeit kostenlos das ÖG.

Die Teilnahme an diesem Programm ist nicht an besondere schulische Leistungen gebunden. Voraussetzung sind die Versetzung nach Klasse 11 sowie der Verbleib am ÖG – wegen des Gegenbesuchs. Neben einem bisher untadeligen Verhalten sollten interessierte Schülerinnen und Schüler folgende Grundeinstellungen mitbringen:

  • Es handelt sich bei diesem Austausch um eine Schulveranstaltung, auch wenn in Bremen Sommerferien sind – das heißt, die Schule wird in Melbourne mit der nötigen Aufmerksamkeit absolviert.
  • Sie sind als ÖG-Schüler Botschafter unserer Schule und unseres Landes. Dies setzt den Maßstab für das persönliche Verhalten sowohl in den Schulen als auch in den Gastfamilien.
  • Die Gastfamilien sind nach den bisherigen Erfahrungen sehr an unseren Schülern interessiert und kümmern sich entsprechend um sie. Das bedeutet, dass man sich ihnen gegenüber mindestens ebenso offen und aufgeschlossen verhält und sich nicht zurückzieht. Die Familie ist kein Ferienquartier.
  • Unsere Schülerinnen und Schüler sollten von sich aus erkennen, wann von ihnen ein finanzieller Beitrag zu besonderen Unternehmungen erwartet wird und sich nicht bitten lassen müssen. Im Zweifelsfall fragt man einfach nach.

Diese Grundsätze gelten genauso für die australischen Schüler, wenn sie zu Gast in Bremen sind. Die Vorteile dieses Programms sind für beide Seiten offensichtlich:

  • Der Austausch findet zum Teil in den Ferien statt, somit versäumen die Schülerinnen und Schüler nur wenig Unterricht.
  • Die Kosten beschränken sich im Wesentlichen auf Flug und Taschengeld.
  • Man erhält sehr detaillierte Einsichten in den Schulalltag sowie in das familiäre Alltagsleben im Gastland.
  • Durch den Gegenbesuch im selben Jahr können Kontakte intensiviert werden. Einige Schüler unterhalten noch immer enge Kontakte zu ihren früheren Partnern bis hin zu gegenseitigen privaten Besuchen.

Weitere Informationen zu den Partnerschulen findet man im Internet auf deren Homepages unter: