Sekundarstufe II

Das ÖG organisiert die Qualifikationsphase nach dem System der Profiloberstufe, die zahlreiche Vorteile bietet. Entscheidend in diesem System ist, dass die Schülerinnen und Schüler nicht an starre von der Schule vorgegebene Fächerkombinationen gebunden sind, sondern im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben ihre Fächerkombinationen gemäß ihrer individuellen Stärken anwählen können.

Durch drei Profilfächerleisten mit jeweils fünf bis sechs Fächern kommt es zu einer großen Vielfalt an Kombinationsmöglichkeiten. Theoretisch sind 125 individuelle Profilvarianten denkbar; die erforderliche Mindestgröße der Kurse und Fächerbelegungsauflagen schränken diese Zahl in der Praxis geringfügig ein.

Ein weiteres besonderes Merkmal der Profiloberstufe ist die Durchlässigkeit innerhalb eines jeden Profils, die eine individuelle Schwerpunktsetzung ermöglicht, so dass den Begabungen und Bedürfnissen der einzelnen Schülerinnen und Schüler Rechnung getragen wird.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Oberstufen gibt es am ÖG die Möglichkeit, sich noch während der Qualifikationsphase hinsichtlich der Abiturprüfungsfächer umzuorientieren. So müssen sich die Schülerinnen und Schüler erst nach zwei Semestern, also ein knappes Jahr vor dem Abitur, verbindlich für das erste und zweite Prüfungsfach entscheiden; die Zensuren dieser beiden Fächer machen immerhin 40 Prozent der Abiturnote aus. Die Entscheidung für das dritte und vierte Prüfungsfach fällt sogar erst am Ende des dritten Semesters der Qualifikationsphase, wenige Monate vor den Prüfungen selbst. Der Erfolg der in dieser Form organisierten Profiloberstufe wird nicht zuletzt durch die seit Jahren überzeugenden Abiturergebnisse der Absolventen des ÖG bestätigt.

Nachfolgend bieten wir Ihnen rund um die Profiloberstufe und das Abitur am Ökumenischen Gymnasium eine Reihe von PDF-Dokumenten an:

Bildschirmpräsentationen der letzten drei Info-Abende zur Profiloberstufe

Informationen für die kommenden Abiturjahrgänge

Regelungen für das erste bis dritte Prüfungsfach mit landesweit einheitlicher Regelung

Abiturprüfungsverordnungen

Profil Luft- und Raumfahrt

Auf Initiative der Hochschule Bremen richtete der Senator für Bildung und Wissenschaft in Bremen zum Schuljahr 2006 das “Gymnasiale Oberstufenprofil Luft- und Raumfahrt“ am Gymnasium Vegesack und am ÖG ein.

Das “Gymnasiale Profil Luft- und Raumfahrt“ führt weiterhin zur Allgemeinen Hochschulreife, wobei die fachliche Orientierung innerhalb des vom Gymnasium angebotenen Fächerkanons erfolgt. Das gymnasiale Angebot wird an zwei Gymnasien mit ausgewiesenen Schwerpunkten in Mathematik/Naturwissenschaften/Technik etabliert. Das Institut für Aerospace-Technologie (IAT) der Hochschule Bremen übernimmt die “Patenschaft“ der Kooperation für die Fortbildung der Oberstufenlehrer der Partner-Gymnasien.

Bundesweite Bedeutung erhält das Gymnasiale Profil Luft- und Raumfahrt durch die Unterstützung der “Deutsche Telekom Stiftung”. Das Profil erfüllt die Kriterien der Junior-Ingenieur-Akademien, die von der Stiftung initiiert und gefördert werden und deren Ziel es ist, Schülerinnen und Schüler praxisnahe Einblicke in die Ausbildung und Berufswelt von Ingenieuren zu bieten.