Studienfahrt zum Gardasee 2018

Es ist 9:30 Uhr, und das bedeutet: Treffen am Flughafen Bremen für unsere Studienfahrt an den Gardasee. Die Tage vom 23.09 – 28.09.2018 durften wir, eine Gruppe von 25 Schülern und zwei Lehrerinnen, in Peschiera del Garda am Gardasee verbringen. Gegen Mittag sind wir am Flughafen von Bergamo gelandet und wurden sofort von Sonne und 28 Grad begrüßt. Mit dem Bus ging es direkt zu einem Supermarkt, damit wir alles Wichtige für die kommende Woche besorgen konnten. Das war gar nicht so leicht, da in den Bungalows auf dem Campingplatz Butterfly, in dem wir für fünf Nächte wohnten, unsere Kochkünste und Selbstversorgung gefragt waren.

Als wir die Bungalows bezogen und gründlich die Gegend um den Gardasee erkundet hatten, haben wir in einem leckeren Restaurant zu Abend gegessen. Natürlich gab es für die meisten von uns Pizza, die uns gleich auf das wunderschöne Italien einstimmte.

Am nächsten Morgen sind wir bereits um 6:30 Uhr in Richtung Mailand aufgebrochen. Der frühe Start hat sich jedoch gelohnt, da wir uns nicht nur das Castello Sforzesco, sondern auch den Mailänder Dom angeschaut und durch Schülerreferate mehr zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten erfahren haben.

Am Dienstag, dem zweiten ganzen Tag unserer Reise, ging es für uns um 7:30 Uhr nach Venedig, wo wir mithilfe des Boottransfers zum Markusplatz gebracht wurden. Wir haben durch eine fast zweistündige Stadtführung einer Deutsch-Italienerin sehr viele Seiten der Stadt kenngelernt und außerdem sehr viel über die Geschichte Venedigs erfahren.

Am Mittwoch, dem 26.09, ging es für uns nach Verona. Wir haben die Arena und zudem auch den Balkon von Romeo & Julia besichtigt. Trotz sehr vieler Besucher, war es auch hier wunderschön, denn das Wetter war an diesem Tag zum Glück wieder auf unserer Seite.

Den Donnerstag haben viele von uns am See verbracht und die letzten Sonnenstrahlen des Jahres genossen, bevor es am Freitag zurück nach Bergamo und somit zurück Richtung Heimat ging.

In dieser Woche haben wir so viel gelernt, erlebt und gesehen. Es war definitiv eine Zeit voller Spaß und guter Laune. An dieser Stelle wollen wir uns alle noch einmal für eine so schöne und unvergessliche Zeit bedanken. Ein ganz besonderes Dankeschön geht an unsere beiden Begleitpersonen, Frau Wolf und Frau Gottschalk, denen es mit uns hoffentlich genauso viel Spaß gemacht hat. (Caroline)

The Whole School’s a Stage

Shakespeare-Day im Jahrgang 11 am 25.Oktober 2018

Einen ganzen Schultag nur Englisch: Intensiv erforschten die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs Werk und Leben des großen englischen Dramatikers.

An 18 Stationen lernten sie das Theaterleben im 16. Jahrhundert kennen, machten Werbung für ein „Play“, schrieben mit Feder und Tinte, entwarfen eigene Sonette, analysierten Textausschnitte oder beschäftigten sich mit der Biographie Shakespeares. Eine ideale Vorbereitung für die darauf folgende Unterrichtseinheit zum Thema „Shakespeare and his plays“…

Kai Pflaume empfängt Familie Veit

Familie Veit hatte das größte Los beim Sommerfest der Schule ersteigert – ein Besuch bei Kai Pflaume in seiner Sendung „Klein gegen Groß – Das unglaubliche Duell“. Nun war es so weit: Der ARD-Moderator empfing am Wochenende die Ehrengäste aus Bremen und führte sie persönlich durch die Aufnahmevorbereitungen. Die Sendung wird am 3.11. ausgestrahlt – und unsere Sportlehrer und Schüler strahlen wegen der neuen Sportgeräte, die durch den Erlös des Sommerfests angeschafft werden konnten.

Europe Code Week: ‘Ardubieno’ Sensoren in der Bienenbeute

Unsere Bienen sind fleißig – und die betreuenden Schüler ebenfalls. „Science on Stage“ berichtet

Schüler des Ökumenischen Gymnasiums arbeiten daran, in eine Bienenbeute verschiedene Sensoren einzubauen, um Informationszugriff auf Bewegungen und Zustand eines später darin untergebrachten Bienenvolkes zu erhalten. Die Teilvorhaben waren:

  • Bienenzähler: Röhrchen in einem für einzelne Bienen geeigneten Durchmesser wurden in gewissem Abstand mit je zwei Lichtschranken (bestehend aus einer roten LED, deren Licht lt. Literatur für Bienen unsichtbar ist, sowie einem gegenüberliegenden Photowiderstand) versehen; aus der Reihenfolge der Verdunklung sollte auf die Bewegungsrichtung der passierenden Biene geschlossen werden. Die Software hierzu musste „lernen“, einerseits die bei naturgemäß stark schwankenden Außenlichtverhältnissen sehr verschiedenartigen Messwerte als Bienen-Durchgang oder Messfehler zu klassifizieren, andererseits auch Sonderfälle wie umkehrende Bienen zu berücksichtigen.
  • Temperatursensoren: Diese wurden an besonders geformten Stielen (wegen der Gefahr, von den Bienen mit Wachs zugebaut zu werden) am Innendeckel der Beute angebracht, in jedem Wabenzwischenraum. Die Software hatte hier nur die Aufgabe, in größeren Zeitabständen (ca. viertelstündlich) eine Messung vorzunehmen.
  • Luftfeuchtigkeitssensoren: Entsprechend den Temperatursensoren, jedoch nur zwei Stück insgesamt.
  • Übertragung der gesammelten Daten: Hierfür soll von der Arduino-Steuereinheit über ein direkt verbundenes WLAN-Modul der Webserver der Schule aufgerufen werden, welcher aus dem parametrierten Aufruf die Eingabe für die Datenbank erzeugt. Die Programmierung der WLAN-Einheit ist während der Projektwoche nicht vollendet worden.
  • Speicherung der gesammelten Daten: Es wurde eine MySQL-Datenbank entworfen und implementiert, die die Messdaten mit Zeitstempel abspeichern kann.
  • Auswertung der gesammelten Daten: Es wurde eine Webseite auf der Basis von PHP implementiert, mit der die Datenbankinhalte (Messwerte) tabellarisch dargestellt werden können.

Mit diesem Projektwochenangebot waren 12 Schüler befasst. Die prototypisch mit Sensoren versehene Bienenbeute wird im nächsten Jahrgang von 1-2 (bereits benannten) Schülern als Seminarfacharbeit der 11. Klasse (5. Abiturprüfungselement) weiterentwickelt und zur Einsatzreife gebracht werden.

Informationsveranstaltungen für den Übergang in Klasse 5

„ACHT GUTE JAHRE“:  ab Klasse 5 am ÖG

Ihr Kind besucht zur Zeit das vierte Schuljahr? Acht gute Jahre schließen sich an, wenn Ihr Kind seine weitere Schulzeit am Ökumenischen Gymnasium verbringt: Eine hohe Unterrichtsqualität und viele Unterstützungsmöglichkeiten, eine sichere, familiäre Atmosphäre, durchdachte pädagogische Konzepte und eine enge Betreuung bis in die Oberstufe, kein Unterrichtsausfall und ein freiwilliges Ganztagsangebot in englischer Sprache – für diese Bildungsqualität steht unsere Schule. Gerne informieren wir Sie umfassend über unser Profil und laden Sie ein

  • zum Informationsabend am Dienstag, dem 20.11.2018, um 19:30 Uhr
  • zum Mitmachtag für Ihre Kinder und zum Elterncafé am Samstag, dem 24.11.2018, ab 10:00 Uhr

Sehr gerne steht Ihnen das Schulleitungsteam auch für individuelle Beratungen zur Verfügung – bitte vereinbaren Sie einen Termin unter 0421 2231290 oder schauen Sie einfach vorbei.

Besuch beim Kanzler, erster Klasse

Studienfahrt nach Marseille

Berufsberatung am Mittelmeer – ja, das war möglich während unserer Studienfahrt in die Provence. Wir wurden herzlich von Herrn Thoran (offizieller Titel: Kanzler, erster Klasse) und der Auszubildenden Frau Vlotha am deutschen Generalkonsulat in Marseille empfangen. Sehr persönlich erzählten sie, wie spannend und herausfordernd eine Tätigkeit beim Auswärtigen Amt ist – und wie man dort einsteigen kann. Im Besuchsraum des Generalkonsulats herrschte eine kühle, konzentrierte deutsche Stimmung – draußen hupten die französischen Mofas, und die Hitze des Spätsommers flimmerte.

Die Atmosphäre in Marseille war immer so, wie man es sich in einer südfranzösischen Stadt vorstellt. Heiß, sonnig und vor allem freundlich. Dieses Gefühl hat sich im Laufe unseres Aufenthalts auf die Gruppe und die Stimmung übertragen. Spätestens nach unserer sechsstündigen Wanderung mit Zwischenstopps in den schönsten und ruhigsten Buchten des Nationalparks waren alle von der Stimmung mitgerissen. Nach einer spannenden Kletterei durch die Calanques kamen wir ziemlich erschöpft in Morgiou, einer kleinen Bucht mit glasklarem Wasser an. Gepicknickt wurde natürlich mit einem Baguette und einem Stück Käse.

Jeder unserer Tage hatte ein unterschiedliches Programm, was uns alle jeden Tag neu fasziniert sowie auch gefordert, aber sehr viel Spaß gemacht hat. Viele von uns haben sich dabei jeden Abend auf den Tagesausklang am Strand gefreut. Jeder Abend hielt für uns einen neuern Strand und einen wunderschönen Sonnenuntergang parat.

Die Freizeit wurde von jedem anders geplant. Einige blieben am Strand, andere entdeckten die vielen kleinen Straßen von Marseille und wieder andere haben die kulinarischen Spezialitäten Marseilles genossen. Sogar den Sieg von Olympique Marseille über Racing Strasbourg konnten einige im Vélodrome miterleben.

Alles in allem haben wir eine sehr schöne Studienfahrt gehabt. Es hat sich fast wie Urlaub angefühlt. An dieser Stelle wollen wir uns noch einmal bei unseren Begleitern Herrn Dönch und Frau Dallas für die Planung und die Idee bedanken. Vielen Dank für die schöne Zeit!

Friederike, Niklas

Herzliche Einladung zur Theateraufführung

Abschlussarbeit des 12. Jahrgangs im Fach Darstellendes Spiel: Diktator

Die Aufführungen finden statt am Dienstag, dem 23.10.2018, und am Mittwoch, dem 24.10.2018, jeweils um 19:30 Uhr in der Theater- und Turnhalle des ÖG.

Ein Attentat, der Staatschef überlebt – nur ein Streifschuss. Doch der Staatschef ist nicht der alte, er ist eine Kopie, eine von vielen.

Ein Plot, der in Zeiten von Androiden und Cyborgs gar nicht mehr so absurd erscheint, wurde erdacht vor 70 Jahren von Erich Kästner, einem der beliebtesten deutschen Kinderbuchautoren.

In unserer Distopie geht es allerdings nicht so niedlich und am Ende friedlich zu wie bei “Pünktchen und Anton“ oder dem “Fliegenden Klassenzimmer“ (beide schon bei uns auf die Bühne gebracht), die es nebenbei auch in sich haben, was die Gesellschaftskritik angeht.

Zu den Aufführungen laden wir herzlich ein!

 

Was Samuel, Miel, Israel Neumann, Georg, Marc und ein deutscher Soldat uns zu sagen haben

Eine außergewöhnliche Schulwoche im belgischen Lommel

33 NeuntklässlerInnen haben sich gemeinsam mit Frau Hillmer, Herrn Thomas und Herrn Schmitz auf das Abenteuer einer Begegnung mit unserer jüngeren Vergangenheit eingelassen, wobei diese sowohl 75 Jahre her ist und zugleich täglich aufflackert. So begegneten die Jugendlichen auf dem großen Friedhof der Deutschen Kriegsgräberfürsorge Lommel in Belgien mit mehr als 39000 Gräbern und bei der Besichtigung der Gedenkstätte Fort Breendonk, in der Menschen während der Nazizeit gefoltert und umgebracht wurden, der grausamen Vergangenheit des Mordens und der Entmenschlichung. Dabei waren sie auch immer wieder mit den aktuellen Themen der Fremdenfeindlichkeit, des Populismus und der Allgegenwart militärischer Präsenz konfrontiert. Vergleiche lagen nahe, wenn um uns herum Maschinengewehrschüsse vom naheliegenden Militärübungsgelände zu hören waren und über uns Militärmaschinen ihre Übungsflüge absolvierten. Ebenso wurden aktuelle Vorkommnisse rund um fremdenfeindliche Gruppierungen in ganz Europa besprochen.

Zugleich aber wurde auch am Neuen gebaut, mit Bambusstangen und Gummibändern bis zu 7,40 Meter hohe Türme erschaffen, die wirklich stabil waren. Die Menschenrechte wurden diskutiert und bekamen über zum Studium ausgelegte Biografien Gesichter und Geschichten. Und der 74-jährige Miel, der als Samuel auf die Welt gekommen war, erzählte von seinem Leben, das versteckt in einer niederländischen Familie begann und ihn später nach Israel und wieder zurück in die Niederlande führte. Seinen Eltern, an die er keine wirkliche Erinnerung hat, war er erst vor ein paar Jahren in Auschwitz wirklich nah, als er sich traute, den Ort ihres Todes zu besuchen.

So war es ein ständiger Wechsel von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, den wir in Lommel erlebten. Die engagiert geführte Bildungsstätte gab uns allen einen Raum, in dem wir das Erlebte zu verarbeiten anfangen konnten, um mit Zuversicht an die Zukunft und die nahenden Ferien zu denken. Als Kontrastprogramm konnten wir Antwerpen bei bestem Wetter genießen.

Kunst-Exkursion zur Weserburg

Am vergangenen Dienstag hat sich der Kunst Kurs 11 von Frau Guerrero nicht im Kunstraum, sondern am Eingang der Weserburg getroffen. Passend zu unserem aktuellem Thema, der Bildanalyse und Fotografie, bekamen wir eine Führung durch die Cindy Sherman Ausstellung. Cindy Sherman ist eine sehr bekannte Fotografin und ist vor allem durch ihre einzigartigen Portraits weltweit bekannt. Während unserer Führung haben wir viele Eindrücke in das Leben der uns noch unbekannten Cindy Sherman bekommen. Wir alle waren, vor allem von den zahlreichen Portraits, beeindruckt. In jedem Einzelnem war die gleiche Person abgebildet und doch hatten wir Schwierigkeiten sie wieder zu erkennen. Die Künstlerin ist bekannt dafür mit viel und übertriebener Verkleidung und Schminke dem Betrachter ihre Ansicht der Gesellschaft und Klischees darzustellen. Wir konnten uns ein Bild davon machen, wie die Kunstwerke im Laufe der Jahre extremer wurden und sich verändert haben. Uns allen hat die Ausstellung und die offene und selbstbewusste Art der Künstlerin, mit der sie viele Probleme darstellt, sehr gut gefallen. Die Ausstellung läuft noch bis zum 24.02.2019.