51. Physik-Olympiade

Seit mehr als einem halben Jahrhundert findet jährlich weltweit die Internationale Physik-Olympiade für Schüler statt, die jeweils in mehreren Runden durchgeführt wird. In diesem Jahr nehmen daran deutschlandweit ca. 750 Kandidatinnen und Kandidaten teil. Darunter ist diesmal auch eine Schülerin des Ökumenischen Gymnasiums. Vor wenigen Tagen erhielten wir die erfreuliche Nachricht, dass unsere Schülerin es auf Anhieb in die 2. Runde geschafft hat, und zwar als Einzige aus dem Bundesland Bremen – herzlichen Glückwunsch an Cenbei aus der Klasse 9c!

Die Soldatengräber sind die großen Prediger des Friedens (Albert Schweizer) – Ein Woche in Lommel

Vom 23. bis zum 27. September 2019 fuhren Schülerinnen und Schüler der 9c und 9d mit Frau Eggert und Frau Hillmer nach Lommel – einer Stadt im nördlichen Belgien mit ungefähr 30.000 Einwohnern. Für jene, die nicht an dem Spanisch- oder Französischaustausch teilnehmen, wird jährlich diese Fahrt angeboten. Die Klassen übernachteten in einer Jugendbegegnungsstätte direkt an dem Friedhof für gefallene deutsche Soldaten aus dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg. In Doppelgräbern ruhen dort fast 40.000 Soldaten. Durch verschiedene Workshops, u.a. mit einem Zeitzeugen, erhielten die Klassen zusätzliche Eindrücke und Einblicke in die damalige Zeit. Der Besuch im Arbeitslager „Fort Breendonk“ veranschaulichte den Umgang der Nationalsozialisten mit den Menschen im Zweiten Weltkrieg und zeigte die unwürdigen und unmenschlichen Zustände an diesem Ort. Es war sehr bedrückend die Geschichten und Schicksale der Menschen, die dort inhaftiert waren, zu hören. Danach erkundeten alle in Gruppen die lebensfrohe Altstadt von Antwerpen.

Nach diesen eindrucksvollen Tagen in Lommel ist uns bewusst geworden, welche Werte Frieden und Freiheit besitzen.

Kleine Ehrung, große Freude

Vielleicht werden einige aus der Schulgemeinde sich noch an die Aktion „Denkanstöße“ oder die Aktion „Menschenwürde“ erinnern, die im letzten Schuljahr von der AG „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ geplant, vorbereitet und durchgeführt worden sind. Diese Aktionen gaben Impulse zu zahlreichen kontroversen Diskussionen sowohl unter Schülerinnen und Schülern als auch unter Lehrkräften …

Im Rahmen eines Workshops in der Landeszentrale für politische Bildung Bremen wurde dem Ökumenischen Gymnasium und seiner AG für entsprechende Aktivitäten nun die „Jahresurkunde 2018/2019“ verliehen, mit der erneut das „aktive Engagement“ unserer Schule „gegen alle Formen von Diskriminierung und Rassismus“ gewürdigt wird. Kleine Ehrung, aber große Freude bei Schulleitung und sämtlichen Mitstreitern – und für die neue Gruppe auch ein klarer Ansporn: Wir machen weiter!

Anmeldung zum XLAB 2019

Liebe Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 bis 12,

ab sofort könnt Ihr Euch mit diesem Formular für die Fahrt nach Göttingen ins Xlab in der Ahlhorn-/Projektwoche vom 2.-6.12.2019 anmelden. Wir werden wieder Biologie- und Chemie-Praktika für Euch aussuchen und ihr könnt auch teilnehmen, wenn Ihr diese beiden Fächer nicht belegt habt. Außerdem verlängert sich für teilnehmende Schüler des 11. Jahrganges die Abgabefrist für die Seminarfacharbeit auf den 15.01.2020.

Update: Für das Chemie-Xlab sind noch Plätze frei; Anmeldeschluss hierfür ist der 21.10.2019.

Weitere Fragen beantworten gerne Frau Wania, Herr Bruns und Frau Hütte.

Loverboys – Meister der Manipulation

Sie sind attraktiv, jung und äußerst charmant. Sie fahren tolle Autos und machen großzügige Geschenke. Ihr Ziel: mit jungen Mädchen möglichst viel Geld zu verdienen. Um dies zu verwirklichen, gehen sie mit großer Geduld vor. Sie nehmen an teuren Schulungen teil, um die Masche zu erlernen. Zeigt ein Mädchen Potential und Interesse, wird sie emotional abhängig gemacht. Die Loverboys gaukeln eine Liebesbeziehung vor. Dieser Prozess kann viele Monate dauern, denn Vertrauen muss erst hergestellt werden. Wenn die Mädchen dann emotional anhängig sind, werden sie für viel Geld auf dem Straßenstrich gehandelt. Die wenigsten dieser Mädchen sehen sich als Opfer, zu groß ist die Angst, den Loverboy zu verlieren, zu überwältigend das Schamgefühl. Genau aus diesem Grund sind Zahlen zu dieser Art von Menschenhandel auch sehr ungenau. Wie hoch die Dunkelziffer tatsächlich ist, kann auch das Bundeskriminalamt nur schätzen.

Weil Mädchen aus allen Schichten und auf allen Bildungswegen auf die Meister der Manipulation reinfallen, wird an vielen Schulen inzwischen präventiv gearbeitet. Auch wir wollten im Rahmen der Sucht- und Gewaltprävention informieren. Am Dienstag den 17.09. 2019 kam Herr Dr. Yazici vom Täter-Opfer-Ausgleich und berichtete den Mädchen des 10. und 11. Jahrgangs über die Masche der Loverboys. Sein Fazit, ein Zitat von Oscar Wilde: „Sich selbst zu lieben, ist die sicherste Art, sein Leben lang geliebt zu werden.“

In seinem Vortrag erkläre Herr Dr. Yazici den Schülerinnen, was ein Loverboy ist, wo er Mädchen kennenlernt, wer als Opfer in Frage kommt, wie die Masche der Loverboys funktioniert und wie man sich und andere schützen kann. Im Laufe des Vortrags wurde ein klarer Bogen zur Sicherheit im Netz gezogen und auch hervorgehoben, dass ein gutes Selbstwertgefühl immer den allerbesten Schutz bietet.

VIVIMOSCATALANES – Studienfahrt nach Barcelona

Welchen Ort möchte man wohl als erstes bereisen, wenn man gerade aus sechs Wochen Sommerpause im sonnenverwöhnten Bremen wieder in den Schulalltag eintaucht? Natürlich in die mit mediterranem Klima versorgte katalonische Kulturhauptstadt Barcelona.

Um in die Stadt der kulinarischen Genüsse, der bezaubernden Passagen und einer weit reichenden Geschichte zu gelangen, begaben sich 24 Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs unter der Leitung von Herrn Rudolph und Frau Steinecke auf eine ca. 1.600 km lange Reise. Dafür nahm die Gruppe das Aufstehen vor dem frühesten Berufsverkehr und das mehrstündige Sitzen in Bus, Zug und Flug gerne in Kauf. Und tatsächlich wurden unsere Erwartungen nicht enttäuscht, obgleich noch wenige Tage zuvor in den Medien Barcelona zur Hauptstadt des Verbrechens in Europa gekürt worden war.

Mit dem Verlassen des Flughafens packte jeden von uns das „Barcelonafieber“, was ja auch bei sonnig-heißen Temperaturen von über 30° C eigentlich kein Wunder ist. Die einzigartige Atmosphäre der Hauptstadt Kataloniens ließ keinen von uns unbeeindruckt. Doch bevor wir uns alle an den Abenden der Studienfahrt an den lang ersehnten Strand und in die weltbekannten Tapas-Bars der Stadt begeben konnten, machten wir uns jeden Tag von unserem zentral in der Altstadt gelegenen Hotel meist zu Fuß auf, um die Stadt in ihren verschiedenen Facetten zu erkunden. Weiterlesen

PRAGA, Mater Urbium – Studienfahrt nach Prag

„Auf den Spuren von Franz Kafka“ – unter diesem Motto ging es für uns am 18. August 2019 los nach Prag. Nach gefühlten 20 Stunden Zugfahrt inklusive 3 Stunden Verspätung fielen wir alle kurz nach der Ankunft hundemüde ins Bett.

Am Montagmorgen starteten wir unseren Trip mit einer Führung durch die Prager Altstadt. Nach ein wenig Freizeit haben wir uns zur Besichtigung des Geländes „Vysehrad“ wiedergetroffen. Den Abend haben wir gemeinsamen mit einem Inspiration Spaziergang zum Leben von David Cerny ausklingen lassen. Am nächsten Morgen sind wir zu einer Sonderführung des Stadiongeländes „Strahov“ gefahren. Danach hatten wir wieder etwas Freizeit bis wir uns die Gedenkstätte zur „Heydrichiade“ angeschaut haben. Ein interessanter Film ließ uns dabei tiefer in die Thematik einsteigen. Den regnerischen Abend verbrachten wir auf der Prager Burg, welche uns trotz des schlechten Wetters sehr gut gefallen hat.

Am Mittwoch stand dann Kanal-Rafting auf dem Programm. Nach viel Spaß und Anstrengung gaben uns unsere Lehrer den Nachmittag frei, den wir alle unterschiedlich nutzten: Manche gingen in den Zoo, andere machten einen Shoppingtrip in der Altstadt. Wir haben daraufhin alle gemeinsam zu Abend gegessen und sind dann auf die Aussichtsform des Prager TV- Turms gestiegen. Dort hatte man einen wunderschönen Blick über die gesamte Stadt.
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Auftakt zum Projekt „Digitale Medizin im Informatikunterricht“

Informatik bestimmt zunehmend den (Arbeits-) Alltag in der modernen Welt. In vielen Berufen haben Algorithmen und Digitalisierung derzeit einen hohen Stellenwert, der in den nächsten Jahren sicherlich noch steigen wird. Hautnah erlebt dies derzeit der Informatik-Leistungskurs am Maxe im Projekt „Digitale Medizin im Informatikunterricht – Metropolregion Nordwest macht Schule“. Dieses Projekt wird vom Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS in Bremen zusammen mit dem Ökumenischen Gymnasium zu Bremen und dem Max-Planck-Gymnasium Delmenhorst in diesem Halbjahr durchgeführt und zudem von der Metropolregion Nordwest finanziell gefördert.

Im Laufe dieses Projektes beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit medizinischen Bildern (CT- und MRT-Aufnahmen) und entwickeln Algorithmen, die diese Aufnahmen automatisch auswerten, beispielsweise um die Größe eines Tumors zu messen. Das Projekt wird das erste Halbjahr begleiten, dabei den Fachunterricht vertiefen, und im Februar mit einer Abschlussveranstaltung enden.

Am 03. September haben sich alle Teilnehmer zur Auftaktveranstaltung am Fraunhofer MEVIS in Bremen eingefunden. Frau Dr. Ballhausen vom Fraunhofer MEVIS hat einen Einblick in den Ablauf und die Ziele des Projektes gegeben. Wir haben CT- und MRT-Aufnahmen gegenübergestellt und konnten die Aufnahme einer MRT-Messung live mitverfolgen. Zudem haben wir noch einen kurzen Einblick in die aktuelle Arbeit am Fraunhofer MEVIS bekommen.

Seit dem 10. September läuft die Projektphase am MPG Delmenhorst, am ÖG wird sie nach den Herbstferien beginnen. Sie wird wird sowohl von Mitarbeitern des Fraunhofer MEVIS als auch den Fachlehrern, Herrn Dr. Vogts (MPG) und Herrn Obermeyer (ÖG), begleitet.

Wir sind bereits auf die Ergebnisse des Projektes gespannt und freuen uns, diese auf der Abschlussveranstaltung im Februar vorzustellen.

Unter Segeln durch die dänische Südsee

“Probieren geht über Studieren

Unter diesem Motto stand die von 19 Schülern unter Begleitung von Frau Wania und Herrn Schöttker angetretene Studienfahrt „Segeln in der dänischen Südsee“ im August 2019.

Nach einer kurzweiligen Anreise nach Kiel hissten wir auf den beiden Schonern „Meander“ und „Ethel von Brixham“ die eigens für diesen Zweck angeschafften ÖG-Flaggen und stachen Richtung Dänemark in See. In den folgenden Tagen sollten wir die Häfen von Maasholm und Laboe in Deutschland und die Häfen in Faaborg, Troense und Marstal in Dänemark anlaufen und die Städte an den Abenden erkunden. Doch, mehr noch als zu anderen Gelegenheiten, galt bei uns: „Der Weg ist das Ziel“. Und so lernten wir in den Gewässern der schleswig-holsteinischen Ostsee und dänischen Südsee neben vielen Begrifflichkeiten für die unterschiedlichen Segel und Leinen auch, was es heißt, tatsächlich selbst ein Boot zu segeln. Weiterlesen

Farbenfrohes Sommerfest

Vor einer Woche fand das ÖG-Sommerfest, organisiert von der Schulelternschaft, statt. Eingeleitet wurde der Abend mit Beiträgen von Chören und Instrumentalgruppen der Schule. Neben zahlreichen Aktivitäten und kulinarischen Angeboten richtete der Fachbereich Kunst eine kleine Ausstellung mit Schülerwerken ein. Außerdem waren die Festgäste eingeladen, die Bäume auf dem ÖG-Gelände mit bunten Wollfäden zu umwickeln und sie so auf neue Weise erfahrbar zu machen.

Gedankt sei allen Organisatoren, Mitwirkenden und fröhlichen Gästen! Es war ein gelungenes Fest, das Laune auf das nächste machte!