Ausstattung

Jede Klasse hat ihren eigenen Klassenraum. Der Fachunterricht findet ausschließlich in Fachräumen statt, die mit den erforderlichen Arbeitsplätzen, Lehr- und Lernmitteln ausgestattet sind. Über je zwei Fachräume verfügen die Fächer Musik, Kunst, Biologie, Chemie, Physik und Informatik. Außerdem gibt es ein Fotolabor.

Für Einzel- und Gruppenarbeiten steht der Schülercomputerraum A104 zur Verfügung.

Die Nachmittagsbetreuung findet in einem adaptierten Klassenraum statt, in dem die Schülerinnen und Schüler nach der Schule spielen und sich entspannen können.

Eine große Doppelsporthalle, ausgestattet mit einer Bühne, Beleuchtung, Tontechnik und sehr guter Akustik, bietet unter anderem den Theatergruppen viele Möglichkeiten. Die Sporthalle befindet sich auf dem rückwärtigen Teil des Grundstücks.

In den Pausen steht Frühstückskiosk (ehemals „Frühstücksmobil“ oder kurz „Frümo“) für Snacks zur Verfügung. Schüler und Schülerinnen der 5. bis 7. Klassen können sich in den Pausen auf den Spiel- und Turngeräten auf dem Schulhof austoben. Die Geräte befinden sich zwischen Hauptgebäude und Sporthalle.

Die Lernbücher und Arbeitshefte werden den Schülerinnen und Schülern leihweise zur Verfügung gestellt. Sie entsprechen dem erforderlichen Standard. Bücher, die die ganze Schulzeit hindurch benötigt werden, erhalten die Schüler als ihr Eigentum, beispielsweise Atlanten.

IT-Ausstattung

Der Kerngedanke der Planung unserer IT-Ausstattung ist der folgende: Die Rechner sollen möglichst ausfallsicher, wartungsarm und umweltverträglich sein sowie eine lange Nutzungsdauer haben. Diese Anforderungen veranlassten uns, uns sowohl mit dem Grundkonzept des so genannten thin client computings als auch mit einer Alternative zum Betriebssystem Windows zu beschäftigen. Thin client computing bedeutet, nicht mehr an jedem Arbeitsplatz ein vollständig ausgestatteten Computer, sondern nur noch „schlanke“ Terminals stehen zu haben, die über das Netzwerk von einem zentralen Rechner mit Betriebssystem, Anwendungen und Nutzdaten versorgt werden.

Von 2004 bis 2007 setzten wir dann ausschließlich derartige Terminals ein, die von einem Linux-Server aus „bedient“ wurden. Mit Linux hatten wir schon Jahre zuvor hervorragende Erfahrungen als Serverbetriebssystem gemacht, und die Weiterentwicklung von Linux auch auf dem Desktop lässt uns auf drei erfolgreiche Jahre ganz ohne Windows zurückblicken.

Allerdings mussten wir auch zur Kenntnis nehmen, dass wir mit dem o.g. Konzept nicht alle Bedürfnisse erfüllen konnten. So ist etwa die Anzahl der im ÖG aufgestellten Geräte kontinuierlich gewachsen; entsprechende Geräte stehen mittlerweile auch im Lehrerzimmer, im Lehrerarbeitsraum sowie im Schülerarbeitsraum. Die Einrichtung eines zweiten Computerraums brachte unseren Terminalserver endgültig an den Rand seiner Leistungsfähigkeit. Außerdem ist eine Terminalserver-Umgebung nicht gut geeignet, wenn man multimediale Inhalte im Unterricht behandeln will. Der Umgang mit Musiksoftware (z.B. beim Erstellen eigener Kompositionen) oder mit Videoschnittsoftware ist auf Terminals schlechterdings nicht möglich. Und schließlich gilt immer noch, dass die Schulbuchverlage ihre pädagogische Software in der Regel nur für Windows (seltener für MacOS und fast nie für Linux) herausbringen.

So wurden der mittlerweile beide Computerräume mit Mini-PCs ausgestattet, die neben einem lokal installierten (Ubuntu-) Linux im Notfall auch ein Linux über das Netzwerk booten können. Somit steht bei Bedarf an jedem Arbeitsplatz die volle Leistung eines modernen PCs sowie die Möglichkeit, windows-basierte Software zu verwenden, zur Verfügung. Mit diesem Schritt erhoffen wir uns eine größere Vielfältigkeit in der Unterrichtsgestaltung.

Alleine aufgrund der Tatsache, dass nun zwei Computerräume bereitstehen, haben unsere Schülerinnen und Schüler mehr Möglichkeiten, an Rechnern zu arbeiten. So ist etwa der mit den Terminals ausgestattete Schülerarbeitsraum  nun durchgehend geöffnet, um Schülerinnen und Schülern ab Klasse 10 in Rand- oder Freistunden das freie Arbeiten zu ermöglichen.