Junge Schülerinnen, die aufmerksam den Unterricht verfolgen

Neue Unterrichtszeiten

Gesund in den Tag um 8:30 Uhr –
Unterrichtsbeginn am ÖG

Rund ein Viertel aller Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren leidet unter Schlafproblemen. Grund dafür sind unter anderem die körpereigenen Biorhythmen: Mit der Pubertät verlagert sich der Melatonin-Spiegel zeitlich nach hinten, Jugendliche werden „Eulen“ – und der Schulstart um 7:45 Uhr wird zur Belastung. Die Folge: Chronischer Schlafmangel, der langfristig die Anfälligkeit für Depressionen, Stress und Übergewicht steigert.

Daher beginnt der Unterricht am ÖG um 8:30 Uhr. Und obwohl wir morgens 45 Minuten später starten, endet die 9. Stunde dank clever strukturierter Pausen lediglich zehn Minuten später als gewohnt – eine optimierte Tagesorganisation für alle Beteiligten.

Späterer Start, pünktliches Ende: 
Veränderung mit vielfältigem Mehrwert*

Verbesserte Schlafqualität, mehr Leistungsfähigkeit und ein gesteigertes Wohlbefinden, dazu größere Sicherheit auf dem Schulweg und eine nachhaltige Stärkung der Familienfreundlichkeit unserer Schule – kurz: Wir setzen ein starkes Signal für mehr Gesundheit, Wohlbefinden und Lernqualität.

  • Mehr Schlaf: Meta-Analysen zeigen, dass ein späterer Unterrichtsbeginn um mindestens 30 Minuten rund 41 Minuten mehr Schlaf pro Nacht ermöglichen.
  • Weniger Müdigkeit, mehr Konzentration: Schülerinnen und Schüler berichten von gesteigerter Leistungsfähigkeit, besserer Stimmung und erhöhter Präsenz.
  • Gesundheitsfördernd: Studien belegen Rückgänge bei Angstzuständen, Depressionen und Übergewicht.
  • Sicherer Schulweg: Untersuchungen zeigen, dass sich das Unfallrisiko um bis zu 70 % verringern lässt, wenn Jugendliche später zur Schule gehen.
     

*Quelle: Michael Klitzsch: „Warum ein späterer Schulbeginn viele Vorteile bietet – und doch kaum umgesetzt wird" (29.11.2024 | letzter Zugriff: 4.7.2025)