Horizons mit Alexander Gerst

Die DLR-Raumfahrtshow erklärt die Mission des deutschen Astronauten

Beim ersten MINT-Tag des neuen Schuljahres fuhren nicht nur die MINT-Kinder, sondern mehr als 70 Sechstklässler in Begleitung von Frau Cullmann, Herrn Dönch, Frau Gerdes, Herrn Rülicke, unserer französischen Assistentin und einer Praktikantin zum großen NW2-Hörsaal der Bremer Universität, wo das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt zu einer Space-Show geladen hatte.

Alexander Gerst eröffnete den Vormittag mit einer Video-Botschaft, und alle konnten verfolgen, wie er ins All gestartet und an der Internationalen Raumstation ISS angedockt war. Es gab dann Publikumsversuche, Filme und vor allem Experimente, mit denen Raketenstart, Leben auf der ISS, Weltraumspaziergänge und Rückkehr zur Erde anschaulich erklärt wurden.

Natürlich führten Sina, Tobi und Dr. Dirk Stiefs vom DLR Bremen diese Experimente nicht allein durch. Jede Schule sandte zwei Bühnenkinder in die erste Reihe, die mitmachen durften. Noah aus der 6c half mit, ein Sonnensystem im Hörsaal aufzubauen und trug den Saturn. Lara aus der 6a sollte in den Schlussminuten beweisen, dass sie ihre Hände durch Reibung auf 38 Grad aufheizen konnte: Die weißen Punkte auf dem Bild der Wärmekamera beweisen, dass sie es an einigen Stellen geschafft hat! – 38 Grad waren allerdings nichts gegen die 2000 Grad, denen die Sojus-Kapsel beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre ausgesetzt sein kann!

Tobi, Sina und Dr. Dirk Stiefs führten rund 100 Minuten lang schwungvoll durch die Show und sorgten mit Countdown und Applausraketen für eine gute Stimmung im Saal. Drei Fragen können unsere neuen 6.-Klass-Raumfahrtexperten jetzt übrigens im Schlaf beantworten (probiert es aus und sprecht sie in der Pause an):

  • Wer war der erste Mann im Weltraum?
  • Wer war als erster Mensch auf dem Mond?
  • Wie weit ist der Mond von der Erde entfernt?

— Aktueller Hinweis —

Liebe Eltern,

die Schulleiterin der Oberschule Rockwinkel Frau Dahm hat ihre Schulöffentlichkeit über folgende Situation informiert: „Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Alters sind von uns fremden Personen angesprochen und z.T. auch aufgefordert worden, ins Auto einzusteigen.

In allen Fällen haben die Schülerinnen und Schüler besonnen und richtig reagiert, indem sie sich der Situation entzogen und Erwachsene hinzugezogen haben.“

Sie bittet die Eltern ihrer Schüler, noch einmal mit ihnen zu sprechen, sie in ihrem Selbstvertrauen zu bestärken und passend zu reagieren.

Der Kontaktpolizist ist bereits informiert.

Da unsere Schule nur zwei Kilometer von der Oberschule Rockwinkel entfernt liegt, leite ich diese Informationen auch an Sie weiter mit der Bitte, ebenso zu verfahren, wie Frau Dahm es für ihre Schülerschaft vorschlägt.

Vielen Dank und herzliche Grüße

Jan Andrees Dönch, Schulleiter

Projekt „Generationen Gemeinsam“ geht in die vierte Runde

Am Montag, dem 11.09.2018, war es soweit – fast die gesamte Klasse 8c, begleitet von Frau Hillmer, machte ihren Antrittsbesuch im Johanniterhaus. „Etwas aufgeregt sind wir schon“, sagten Anna und Marie, „wissen wir doch nicht, was uns gleich erwartet.“ Die Nervosität auf beiden Seiten verflog jedoch schnell, und an allen Tischen in dem hellen Saal wurde nach kurzer Zeit bereits  lebhaft geplaudert.

Für ihren ersten Besuch hatten viele Schülerinnen und Schüler Familienfotos mitgebracht; ebenso bestaunten sie die teilweise schon etwas vergilbten Fotos von Bewohnern. Nach anderthalb Stunden und einem gemeinsamen Lied verabschiedeten sich alle herzlich voneinander. Anna, Marie und viele andere sind sich sicher: „Wir kommen wieder.“

We want Moor

“ O, schaurig ist’s, übers Moor zu gehn, wenn es wimmelt vom Heiderauche, sich wie Phantome die Dünste drehn und die Ranke häkelt am Strauche, unter jedem Tritte ein Quellchen springt, wenn aus der Spalte es zischt und singt.“  Weiterlesen

Der Spendenlauf 2018: Miteinander – Füreinander – in Bewegung

Ein sehr wichtiges Projekt unserer Schule liegt hinter uns – der Spendenlauf 2018. Ganz im Sinne unseres ökumenischen Schulprofils wanderten wir für zwei soziale Projekte, und zwar alle zusammen: Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Freunde der Schule bei wunderbarem Wetter im Naturschutzgebiet der Wümmeniederung. Dieser wohltätige Spendenlauf wird seit 1987 alle zwei Jahre durchgeführt. Dabei werden zentrale Werte unserer Schule in die Tat umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler erleben ganz konkret, dass persönliches soziales Engagement sich nicht nur lohnt, sondern auch viel Freude macht und das Miteinander stärkt. 

Die Schülerinnen und Schüler suchten vor der Veranstaltung engagiert nach möglichst vielen Sponsoren, die ihnen für jeden erwanderten Kilometer eine bestimmte, von ihnen festzulegende Summe zahlen. Diese Kilometer wurden dann während des Spendenlaufs in bare Münze umgewandelt, indem die Teilnehmenden zwischen 10 und 14 km joggten oder wanderten.
Die erste Hochrechnung ergab eine Gesamtsumme von über 38.000 €, es hat sich also wirklich gelohnt! Ein riesiger Dank gilt dabei den Sponsoren und den Spendern, die unser Engagement unterstützt haben, allen wandernden Schülern, Eltern und Freunden, dem fleißigen Technik-Team, unserem Mensa-Team, das uns mit Speisen versorgte, den Musikern für die Unterhaltung sowie natürlich allen Lehrkräften, ohne deren Arbeit dieses Projekt gar nicht erst möglich wäre.
In diesem Jahr geht der Spendenerlös an die Hilfsorganisation „KETAAKETI“ und die „Erika Opelt-Stoevesandt-Stiftung“.

Spendenziel: KETAAKETI – Miteinander für Bildung und Selbstbestimmung

Die vor elf Jahren von der Bremerin Anneli-Sofia Räcker gegründete Organisation KETAAKETI – was „Kinder“ bedeutet – unterstützt sehr erfolgreich und „auf Augenhöhe“ die Schulbildung tausender nepalesischer Kinder. Dazu werden Schülereltern durch Mikrofinanzierung als Existenzanschub unterstützt und somit der Schulbesuch stabilisiert. Grundlage dafür ist eine konsequente Philosophie des selbstverständlichen Teilens und der Selbstbestimmung der Partner im Entwicklungsland in allen Aspekten ihrer Arbeit.

Seit fast zwei Jahren widmet sich KETAAKETI nun ebenfalls in Sierra Leone diesem Ziel. Auch hier werden Menschen vor Ort geschult. Der Bau der Grundschulen erfolgt durch den eigenständigen und tatkräftigen Fleiß der Familien und Gemeindemitglieder. Dazu werden ausschließlich regional verfügbare Ressourcen genutzt.

Statt eines „Geberdenkens“ wird bei KETAAKETI aktive Wertschätzung, Förderung und Forderung des Partners in Bezug auf seine eigene Initiative und Kompetenz als Kenner der Situation im eigenen Land praktiziert. Neben dem Ansatz der Nachhaltigkeit enthält das KETAAKETI-Modell auch einen stark präventiven Charakter in Bezug auf Dauer-Verarmung, Isolation und Landflucht. Es will somit Selbstwertgefühl und Zukunftschancen in einer lebenswerten Heimat unterstützen. Weitere Informationen über KETAAKETI finden Sie im Internet.

Spendenziel: Erika Opelt-Stoevesandt-Stiftung

Die Erika Opelt-Stoevesandt-Stiftung trägt ihren Namen zu Ehren der Gründerin des Ökumenischen Gymnasiums zu Bremen. Ihr Auftrag ist, begabten Mädchen und Jungen den Besuch des Ökumenischen Gymnasiums zu Bremen zu ermöglichen, deren Familien das Schulgeld nicht aufbringen können.

Der Vorstand und das Kuratorium der Erika Opelt-Stoevesandt-Stiftung garantieren den Einsatz der Stiftungsgelder ausschließlich für den Zweck der Förderung der Bildungsgrundsätze des Ökumenischen Gymnasiums. Das Ziel der EOS-Stiftung ist es, 10% der Schülerschaft dauerhaft ein Vollstipendium aus den Stiftungsträgern zu finanzieren. Die EOS-Stiftung setzt ein Zeichen für Bildungsgerechtigkeit.

Isabelle Hillmann 1963-2018

Wir trauern um Isabelle Hillmann, die unsere Schule viele Jahre lang als Mitglied des Trägervereins und Vorsitzende des Fördervereins geprägt hat. Es war Frau Hillmann immer ein großes Anliegen, allen Schülern – unabhängig vom Einkommen der Eltern – den Besuch unserer Schule zu ermöglichen. Wir werden ihr freundliches, ermutigendes Wesen sehr vermissen.

Mathematik 1 Fach 3 Wettbewerbe

Im letzten Schuljahr nahmen wieder etliche Schülerinnen und Schüler an unseren drei Mathematik-Wettbewerben teil: ‚Känguru‘, ‚Pangäa‘ und der Mathematik-Olympiade (MO).

Insgesamt konnten 88 Preise vergeben werden! Auch wenn man berücksichtigt, dass einige kluge Köpfe in mehreren Wettbewerben erfolgreich abschnitten, war also ca. jeder zehnte Schüler des ÖG hier erfolgreich.
Während der Känguru-Wettbewerb nur aus einer Runde besteht, kann man sich bei den beiden anderen Herausforderungen über mehrere Runden bis in die jeweiligen Bundesfinals qualifizieren.
Nach einigen Jahren ist es auch endlich wieder gelungen, diese höchste Stufe zu erreichen.
Erst am letzten Sonnabend vor den Sommerferien fanden diese finalen Bundesrunden statt.

Für diese Teilnahme gratulieren wir exemplarisch – von links nach rechts – Julius (6c; Finale Pangäa), Friedrich (7a; 1. Preis Känguru, 1. Preis Landesrunde MO), Benedikt (7c; 1. Preis Känguru, Finale Pangäa), Jannik (9c; 1. Preis Känguru, Finale Pangäa, Finale MO), sowie nicht im Bild Tjado (10c, Finale Pangäa, 3. Preis Landesrunde MO) und Alexander (10c; 1. Preis Känguru, Finale MO) jetzt noch nachträglich ganz herzlich zu diesen herausragenden Erfolgen und wünschen Ihnen auch für dieses Schuljahr ähnliche Erfolge.

Explore Science: Der 1. Preis geht ans ÖG!

Marlene und Cecilia aus der Klasse 6c haben am ersten Tag der naturwissenschaftlichen Erlebnistage EXPLORE SCIENCE im Bürgerpark bereits den Hauptgewinn abgeräumt: Mit ihrer farbigen Brücke, auf der eine Märklin HO-Bahn fahren konnte und die der aufgabengemäßen Belastung von 1kg locker stand hielt, erzielten sie unter 40 teilnehmenden Teams aus Nordeeutschland, aber auch Hessen und Baden-Württemberg den ersten Platz. Herzlichen Glückwunsch!

Das zweite Team mit Mathilda, Anna und Mia hatte zwar eine der leichtesten Brücken gebaut und damit ein Wettbewerbskriterium mehr als erfüllt, leider bog sich die Brücke beim 1kg-Stück aber doch zu weit nach unten. Im nächsten Jahr werden die drei eine stabilere Brücke einreichen! Eine erfolgreiche Teilnahme hatten sie trotzdem. – Dies gilt auch für die fünf morgen antretenden Teams zum Alienrennen und dem Tauchboot: Allein die Entwicklung ihres Expriments ist ein toller Erfolg, morgen drücken uns alle die Daumen und können nachmittags und am Samstag selbst bei Explore Science mitmachen!

Spendenlauf 2018: Miteinander – Füreinander – in Bewegung

Ein sehr wichtiges Projekt steht vor der Tür: Ganz im Sinne unseres ökumenischen Schulprofils wandern Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Freunde der Schule am 8. September bei jedem Wetter (!) im Naturschutzgebiet der Wümmeniederung. Dieser wohltätige Spendenlauf wird seit 1987 alle zwei Jahre durchgeführt. Dabei werden zentrale Werte unserer Schule in die Tat umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler erleben ganz konkret, dass persönliches soziales Engagement sich nicht nur lohnt, sondern auch Freude macht und das Miteinander stärkt.

Die Schülerinnen und Schüler strengen sich dabei auf zweifache Weise an: Sie suchen vor der Veranstaltung engagiert nach möglichst vielen Sponsoren, die ihnen für jeden erwanderten Kilometer eine bestimmte, von ihnen festzulegende Summe zahlen. Am Tag selbst wandern sie möglichst weit. Je mehr Sponsoren und je mehr erwanderte Kilometer, desto höher ist die Summe, die dann gespendet werden kann.

Der Samstagvormittag beginnt um 8:15 Uhr mit einer Morgenandacht. Ab 8:30 Uhr wandert Klasse für Klasse los! Die Strecken von 10 bis 14 km Länge sind mit Stempelstationen besetzt, an denen auch Getränke und Snacks erworben werden können. Nach der Rückkehr in die Schule kann gemeinsam gegessen werden, bevor die Veranstaltung gegen 13 – 14 Uhr ihr Ende nimmt.

Die letzte Wanderung erbrachte eine Summe von gut 33.000 Euro. In diesem Jahr geht der Spendenerlös an die Hilfsorganisation „KETAAKETI“ und die „Erika Opelt-Stoevesandt-Stiftung“.

Spendenziel: KETAAKETI – Miteinander für Bildung und Selbstbestimmung

Die vor elf Jahren von der Bremerin Anneli-Sofia Räcker gegründete Organisation KETAAKETI – was „Kinder“ bedeutet – unterstützt sehr erfolgreich und „auf Augenhöhe“ die Schulbildung tausender nepalesischer Kinder. Dazu werden Schülereltern durch Mikrofinanzierung als Existenzanschub unterstützt und somit der Schulbesuch stabilisiert. Grundlage dafür ist eine konsequente Philosophie des selbstverständlichen Teilens und der Selbstbestimmung der Partner im Entwicklungsland in allen Aspekten ihrer Arbeit.

Seit fast zwei Jahren widmet sich KETAAKETI nun ebenfalls in Sierra Leone diesem Ziel. Auch hier werden Menschen vor Ort geschult. Der Bau der Grundschulen erfolgt durch den eigenständigen und tatkräftigen Fleiß der Familien und Gemeindemitglieder. Dazu werden ausschließlich regional verfügbare Ressourcen genutzt.

Statt eines „Geberdenkens“ wird bei KETAAKETI aktive Wertschätzung, Förderung und Forderung des Partners in Bezug auf seine eigene Initiative und Kompetenz als Kenner der Situation im eigenen Land praktiziert. Neben dem Ansatz der Nachhaltigkeit enthält das KETAAKETI-Modell auch einen stark präventiven Charakter in Bezug auf Dauer-Verarmung, Isolation und Landflucht. Es will somit Selbstwertgefühl und Zukunftschancen in einer lebenswerten Heimat unterstützen.

Spendenziel: Erika Opelt-Stoevesandt-Stiftung

Die Erika Opelt-Stoevesandt-Stiftung trägt ihren Namen zu Ehren der Gründerin des Ökumenischen Gymnasiums zu Bremen. Ihr Auftrag ist, begabten Mädchen und Jungen den Besuch des Ökumenischen Gymnasiums zu Bremen zu ermöglichen, deren Familien das Schulgeld nicht aufbringen können.

Der Vorstand und das Kuratorium der Erika Opelt-Stoevesandt-Stiftung garantieren den Einsatz der Stiftungsgelder ausschließlich für den Zweck der Förderung der Bildungsgrundsätze des Ökumenischen Gymnasiums.

Das Ziel der EOS-Stiftung ist es, 10 % der Schülerschaft dauerhaft ein Vollstipendium aus den Stiftungsträgern zu finanzieren. Die EOS-Stiftung setzt ein Zeichen für Bildungsgerechtigkeit.