Info-Abend und Mitmachtag für Viertklässler

Wir laden Eltern, die Ihre Kinder ggf. für das nächste Schuljahr am ÖG anmelden möchten, sehr herzlich zu unserem alljährlichen Informationsabend ein, der am 21.11.2019 um 19:30 Uhr stattfindet. Interessierte Viertklässlerinnen und Viertklässler möchten wir auf unseren Mitmachtag hinweisen, der am 23.11.2019 von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr stattfindet.

Unser Beitrag zur Nacht der Jugend 2019

„Move to change“ – so hieß das diesjährige Motto der Nacht der Jugend, die alljährlich zum Gedenken der Opfer der Reichspogromnacht stattfindet. Nachdem das ÖG in den letzten Jahren mit Chor und Orchester an der Veranstaltung teilnahm, war es dieses Jahr ein Streichquartett, das die Rede des Bürgermeisters einleiten durfte. Möglich war dies, weil Fabian (9b), Alessia (11), Jannika (11) und Constantin (12) im Sommer beschlossen, ein Streichquartett zu gründen und sich sodann daran begaben, den Canon in D von J. Pachelbel einzuüben.

Leider musste Constantin krankheitsbedingt absagen, und trotzdem machten unsere Streicherinnen und Streicher sehr deutlich, dass sie mit ihrem Beitrag aus dem Bereich der klassischen Musik einen überzeugenden Kontrapunkt zu den üblichen Musikbeiträgen setzen konnten.

Vielen Dank für euer Engagement!

MINT-Urkunden-Übergabe auf der Außenbühne

Gestrahlt hat die Sonne zwar nicht, dafür aber die Gesichter der fast 50 Schülerinnen und Schüler, die Frau Junge-Ehmke vergangene Woche mit insgesamt mehr als 120 Urkunden für ihr naturwissenschaftliches Engagement auszeichnen durfte:

Teilnahmebescheinigungen vom Raumfahrttag mit Alexander Gerst, Siegerurkunden der Europameisterschaft, Zertifikate der IdeenEXPO und von Explore Science, vom DLR und der Forscherwoche München. Alle Dokumente waren nach und nach im Sekretariat angekommen und fanden nun den Weg zu seinem Besitzer.

„Shakespeare knew more words than God!“

Shakespeare Day and Shakespeare Lecture (Patrick Spottiswoode)

Gleich zweimal fand in dieser Woche eine englische Sonderveranstaltung für unsere Schülerinnen und Schüler der Oberstufe zum Thema „Shakespeare“ statt.

Am Mittwoch, dem 6. November, tauchten alle Englischkurse des 11. Jahrgangs einen ganzen Vormittag lang in die Welt des großen englischen Dichters ein und beschäftigten sich auf vielfältige Weise mit dessen Leben, Theater und Dramen. An 15 verschiedenen Stationen konnten sie ihr Wissen erweitern, testen und ihre Eindrücke kreativ zum Ausdruck bringen. Zur kleinen Stärkung zwischendurch stand das eigens dafür eingerichtete „Shakespeare Café“ mit einem kostenlosen Angebot an Tee und Keksen offen.

Am Donnerstag, dem 7. November, war Patrick Spottiswoode, Directer of Globe Education am weltberühmeten Globe Theater in London, der Einladung der Fachgruppe Englisch gefolgt und hielt vor begeistertem Publikum seine berühmte „Shakespeare Lecture“.

Was müssen wir wissen, um William Shakespeare (1564-1616), seine Zeit und seine Dramen zu verstehen? Wie wirkt es sich aus, wenn man bei Tageslicht spielt oder wenn es auf der Bühne keine Frauen geben darf? Patrick Spottiswoode dozierte nicht, er wählte Schülerinnen und Schüler aus dem Publikum und zeigte, wie die Verwirrung im Theater immer dann komplett war, wenn Männer Frauen spielten, die sich als Männer verkleidet hatten. Wen küsste Romeo, wenn er seine Julia anhimmelte, die von einem Knaben gespielt wurde?

Mit seiner sehr humorvollen Weise begeisterte Spottiswoode das gesamte Publikum und schaffte es, alle mit einzubeziehen. Dabei zeigte er durchaus Mitgefühl für die Schüler – denn Shakespeares Texte gehören immer noch zum festen Bestandteil eines Englischkurses in der Oberstufe. Er stellt dabei den Vergleich mit der englischsprachigen Bibel auf: So umfassen Shakespeares Werke 17.000 verschiedene Wörter, während die Bibel im Englischen gerade einmal 7.000 unterschiedliche Wörter enthält.

Unser Bestes Stück

Der Kurs Darstellendes Spiel 12 spielt wieder Theater! Das Spektakel findet am 25.10. und am 26.10.2019 in der Aula um jeweils 19:30 Uhr statt.

Nach den erfolgreichen Theateraufführungen im vergangenen Januar wagt sich der Kurs mit der dystopischen Nummer „Unser Bestes Stück“ erneut an die Kunst des Schauspielens heran. Dieses Mal geht es in die Zukunft, in der sich die Schauspieler*innen in einer Welt voll digitalen Wahnsinns und futuristischer Technik wiederfinden: Eine Welt, in der der Algorithmus weiß, was du willst, bevor du es selbst weiß! Eine Welt, in der die Partnerbörse dir die Entscheidung für den richtigen Partner abnimmt und Mensch und Roboter die Rollen tauschen. In dieser Welt gibt es nur noch Superlative. Das Leben ist optimal, das System unfehlbar. Was passiert aber, wenn du nicht ins System passt und der Roboter Fehler macht?

Dieses Stück (sehr frei nach einem sehr erfolgreichen Roman) warnt uns auf absurde und amüsante Art und Weise, dass wir nicht zum gläsernen Kunden des Internets degradiert werden. Lasst uns mit wachen Augen die Digitalisierung beobachten, bewerten und – falls nötig – auch abwehren! Wir laden herzlich ein!

51. Physik-Olympiade

Seit mehr als einem halben Jahrhundert findet jährlich weltweit die Internationale Physik-Olympiade für Schüler statt, die jeweils in mehreren Runden durchgeführt wird. In diesem Jahr nehmen daran deutschlandweit ca. 750 Kandidatinnen und Kandidaten teil. Darunter ist diesmal auch eine Schülerin des Ökumenischen Gymnasiums. Vor wenigen Tagen erhielten wir die erfreuliche Nachricht, dass unsere Schülerin es auf Anhieb in die 2. Runde geschafft hat, und zwar als Einzige aus dem Bundesland Bremen – herzlichen Glückwunsch an Cenbei aus der Klasse 9c!

Die Soldatengräber sind die großen Prediger des Friedens (Albert Schweizer) – Ein Woche in Lommel

Vom 23. bis zum 27. September 2019 fuhren Schülerinnen und Schüler der 9c und 9d mit Frau Eggert und Frau Hillmer nach Lommel – einer Stadt im nördlichen Belgien mit ungefähr 30.000 Einwohnern. Für jene, die nicht an dem Spanisch- oder Französischaustausch teilnehmen, wird jährlich diese Fahrt angeboten. Die Klassen übernachteten in einer Jugendbegegnungsstätte direkt an dem Friedhof für gefallene deutsche Soldaten aus dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg. In Doppelgräbern ruhen dort fast 40.000 Soldaten. Durch verschiedene Workshops, u.a. mit einem Zeitzeugen, erhielten die Klassen zusätzliche Eindrücke und Einblicke in die damalige Zeit. Der Besuch im Arbeitslager „Fort Breendonk“ veranschaulichte den Umgang der Nationalsozialisten mit den Menschen im Zweiten Weltkrieg und zeigte die unwürdigen und unmenschlichen Zustände an diesem Ort. Es war sehr bedrückend die Geschichten und Schicksale der Menschen, die dort inhaftiert waren, zu hören. Danach erkundeten alle in Gruppen die lebensfrohe Altstadt von Antwerpen.

Nach diesen eindrucksvollen Tagen in Lommel ist uns bewusst geworden, welche Werte Frieden und Freiheit besitzen.

Kleine Ehrung, große Freude

Vielleicht werden einige aus der Schulgemeinde sich noch an die Aktion „Denkanstöße“ oder die Aktion „Menschenwürde“ erinnern, die im letzten Schuljahr von der AG „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ geplant, vorbereitet und durchgeführt worden sind. Diese Aktionen gaben Impulse zu zahlreichen kontroversen Diskussionen sowohl unter Schülerinnen und Schülern als auch unter Lehrkräften …

Im Rahmen eines Workshops in der Landeszentrale für politische Bildung Bremen wurde dem Ökumenischen Gymnasium und seiner AG für entsprechende Aktivitäten nun die „Jahresurkunde 2018/2019“ verliehen, mit der erneut das „aktive Engagement“ unserer Schule „gegen alle Formen von Diskriminierung und Rassismus“ gewürdigt wird. Kleine Ehrung, aber große Freude bei Schulleitung und sämtlichen Mitstreitern – und für die neue Gruppe auch ein klarer Ansporn: Wir machen weiter!

Anmeldung zum XLAB 2019

Liebe Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 bis 12,

ab sofort könnt Ihr Euch mit diesem Formular für die Fahrt nach Göttingen ins Xlab in der Ahlhorn-/Projektwoche vom 2.-6.12.2019 anmelden. Wir werden wieder Biologie- und Chemie-Praktika für Euch aussuchen und ihr könnt auch teilnehmen, wenn Ihr diese beiden Fächer nicht belegt habt. Außerdem verlängert sich für teilnehmende Schüler des 11. Jahrganges die Abgabefrist für die Seminarfacharbeit auf den 15.01.2020.

Update: Für das Chemie-Xlab sind noch Plätze frei; Anmeldeschluss hierfür ist der 21.10.2019.

Weitere Fragen beantworten gerne Frau Wania, Herr Bruns und Frau Hütte.

Loverboys – Meister der Manipulation

Sie sind attraktiv, jung und äußerst charmant. Sie fahren tolle Autos und machen großzügige Geschenke. Ihr Ziel: mit jungen Mädchen möglichst viel Geld zu verdienen. Um dies zu verwirklichen, gehen sie mit großer Geduld vor. Sie nehmen an teuren Schulungen teil, um die Masche zu erlernen. Zeigt ein Mädchen Potential und Interesse, wird sie emotional abhängig gemacht. Die Loverboys gaukeln eine Liebesbeziehung vor. Dieser Prozess kann viele Monate dauern, denn Vertrauen muss erst hergestellt werden. Wenn die Mädchen dann emotional anhängig sind, werden sie für viel Geld auf dem Straßenstrich gehandelt. Die wenigsten dieser Mädchen sehen sich als Opfer, zu groß ist die Angst, den Loverboy zu verlieren, zu überwältigend das Schamgefühl. Genau aus diesem Grund sind Zahlen zu dieser Art von Menschenhandel auch sehr ungenau. Wie hoch die Dunkelziffer tatsächlich ist, kann auch das Bundeskriminalamt nur schätzen.

Weil Mädchen aus allen Schichten und auf allen Bildungswegen auf die Meister der Manipulation reinfallen, wird an vielen Schulen inzwischen präventiv gearbeitet. Auch wir wollten im Rahmen der Sucht- und Gewaltprävention informieren. Am Dienstag den 17.09. 2019 kam Herr Dr. Yazici vom Täter-Opfer-Ausgleich und berichtete den Mädchen des 10. und 11. Jahrgangs über die Masche der Loverboys. Sein Fazit, ein Zitat von Oscar Wilde: „Sich selbst zu lieben, ist die sicherste Art, sein Leben lang geliebt zu werden.“

In seinem Vortrag erkläre Herr Dr. Yazici den Schülerinnen, was ein Loverboy ist, wo er Mädchen kennenlernt, wer als Opfer in Frage kommt, wie die Masche der Loverboys funktioniert und wie man sich und andere schützen kann. Im Laufe des Vortrags wurde ein klarer Bogen zur Sicherheit im Netz gezogen und auch hervorgehoben, dass ein gutes Selbstwertgefühl immer den allerbesten Schutz bietet.