Unterricht mit David Safier

Wir, die Klasse 9c des Ökumenischen Gymnasiums zu Bremen, haben uns in den letzten Monaten im Deutschunterricht mit dem Roman „28 Tage lang“ von David Safier beschäftigt. Die Inhalte des Romans sollten nun ausführlicher im Geschichts- und Deutschunterricht bei Herrn Bosse und Herrn Schmitz in Gruppenarbeiten vertieft und bearbeitet werden. Am Montag, dem 19.01.2015, kam Herr Safier für einen Schultag in unsere Klasse, um sich die Ergebnisse der Gruppenarbeiten anzuschauen und um unsere offenen Fragen zu beantworten.

So hatte eine Gruppe die wichtigsten Schauplätze im Warschauer Ghetto herausgesucht und diese genau beschrieben, eine zweite sich den Alltag einer Familie im Ghetto ausgedacht und präsentiert. Die Geschichte einer fiktiven Flucht aus dem Ghetto bis zur erfolgreichen Überfahrt nach Amerika wurde spannend erzählt und ein Glossar zum Roman angefertigt, in dem alle wichtigen Begriffe und Personen genau erklärt und beschrieben wurden. Eine Fantasie-Geschichte, die den Roman wie einen roten Faden durchzieht, wurde zu einer Graphik Novel und von einer anderen Gruppe zu einem Hörspiel umgearbeitet. Die größte Gruppe fertigte einen sehr bewegenden Film über den Abtransport der Kinder aus einem Waisenhaus, in welchem die 5a und die 7a mitgespielt haben, an. Diese Filmemacherinnen hörten allerdings nicht beim Abtransport der Kinder auf, sondern schrieben Monologe aus der Sicht der Opfer und der Täter und unterlegten diese mit Orginalfotos. Nun kann man sich Geschichte und das Handeln von Menschen besser vorstellen. Die Autorinnen dieses Artikels sammelten die Fragen an den Autor und moderierten den Vormittag. Der Unterricht wurde von zwei Journalisten begleitet, welche Berichte für den Weser Kurier und das Oberneuland Magazin geschrieben haben, die man im Internet nachlesen kann. Die Klasse 9c hatte einen besonderen und spannenden Tag mit dieser einzigartigen Unterrichtsform, über den auch der Weser-Kurier berichtete.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Herrn Safier, dass er sich Zeit für uns genommen hat und außerdem danken wir Herrn Bosse und Herrn Schmitz dafür, dass Sie uns diesen unvergesslichen Tag möglich gemacht haben!

Ein Bericht von Blanca und Nele

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