Der Spendenlauf 2018: Miteinander – Füreinander – in Bewegung

Ein sehr wichtiges Projekt unserer Schule liegt hinter uns – der Spendenlauf 2018. Ganz im Sinne unseres ökumenischen Schulprofils wanderten wir für zwei soziale Projekte, und zwar alle zusammen: Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Freunde der Schule bei wunderbarem Wetter im Naturschutzgebiet der Wümmeniederung. Dieser wohltätige Spendenlauf wird seit 1987 alle zwei Jahre durchgeführt. Dabei werden zentrale Werte unserer Schule in die Tat umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler erleben ganz konkret, dass persönliches soziales Engagement sich nicht nur lohnt, sondern auch viel Freude macht und das Miteinander stärkt. 

Die Schülerinnen und Schüler suchten vor der Veranstaltung engagiert nach möglichst vielen Sponsoren, die ihnen für jeden erwanderten Kilometer eine bestimmte, von ihnen festzulegende Summe zahlen. Diese Kilometer wurden dann während des Spendenlaufs in bare Münze umgewandelt, indem die Teilnehmenden zwischen 10 und 14 km joggten oder wanderten.
Die erste Hochrechnung ergab eine Gesamtsumme von über 38.000 €, es hat sich also wirklich gelohnt! Ein riesiger Dank gilt dabei den Sponsoren und den Spendern, die unser Engagement unterstützt haben, allen wandernden Schülern, Eltern und Freunden, dem fleißigen Technik-Team, unserem Mensa-Team, das uns mit Speisen versorgte, den Musikern für die Unterhaltung sowie natürlich allen Lehrkräften, ohne deren Arbeit dieses Projekt gar nicht erst möglich wäre.
In diesem Jahr geht der Spendenerlös an die Hilfsorganisation „KETAAKETI“ und die „Erika Opelt-Stoevesandt-Stiftung“.

Spendenziel: KETAAKETI – Miteinander für Bildung und Selbstbestimmung

Die vor elf Jahren von der Bremerin Anneli-Sofia Räcker gegründete Organisation KETAAKETI – was „Kinder“ bedeutet – unterstützt sehr erfolgreich und „auf Augenhöhe“ die Schulbildung tausender nepalesischer Kinder. Dazu werden Schülereltern durch Mikrofinanzierung als Existenzanschub unterstützt und somit der Schulbesuch stabilisiert. Grundlage dafür ist eine konsequente Philosophie des selbstverständlichen Teilens und der Selbstbestimmung der Partner im Entwicklungsland in allen Aspekten ihrer Arbeit.

Seit fast zwei Jahren widmet sich KETAAKETI nun ebenfalls in Sierra Leone diesem Ziel. Auch hier werden Menschen vor Ort geschult. Der Bau der Grundschulen erfolgt durch den eigenständigen und tatkräftigen Fleiß der Familien und Gemeindemitglieder. Dazu werden ausschließlich regional verfügbare Ressourcen genutzt.

Statt eines „Geberdenkens“ wird bei KETAAKETI aktive Wertschätzung, Förderung und Forderung des Partners in Bezug auf seine eigene Initiative und Kompetenz als Kenner der Situation im eigenen Land praktiziert. Neben dem Ansatz der Nachhaltigkeit enthält das KETAAKETI-Modell auch einen stark präventiven Charakter in Bezug auf Dauer-Verarmung, Isolation und Landflucht. Es will somit Selbstwertgefühl und Zukunftschancen in einer lebenswerten Heimat unterstützen. Weitere Informationen über KETAAKETI finden Sie im Internet.

Spendenziel: Erika Opelt-Stoevesandt-Stiftung

Die Erika Opelt-Stoevesandt-Stiftung trägt ihren Namen zu Ehren der Gründerin des Ökumenischen Gymnasiums zu Bremen. Ihr Auftrag ist, begabten Mädchen und Jungen den Besuch des Ökumenischen Gymnasiums zu Bremen zu ermöglichen, deren Familien das Schulgeld nicht aufbringen können.

Der Vorstand und das Kuratorium der Erika Opelt-Stoevesandt-Stiftung garantieren den Einsatz der Stiftungsgelder ausschließlich für den Zweck der Förderung der Bildungsgrundsätze des Ökumenischen Gymnasiums. Das Ziel der EOS-Stiftung ist es, 10% der Schülerschaft dauerhaft ein Vollstipendium aus den Stiftungsträgern zu finanzieren. Die EOS-Stiftung setzt ein Zeichen für Bildungsgerechtigkeit.