Endlich wieder ein MINT-Tag!

Nach einer langen, Corona bedingten Pause von MINT-Forschertagen ging es jetzt für die MINT-Kinder der Klasse 6 an zwei Tagen nach Halbgruppen getrennt endlich mal wieder raus aus dem Schulalltag, um Naturwissenschaft und Technik hautnah zu erleben. Dieses Mal war der Weg nicht lang, denn die vogelkundlichen Experten unseres Kooperationspartners Stiftung NordWestNatur führten die begeisterten MINT-Kinder gleich hinter die Schule in die Wümmewiesen. Dort konnten 1,5 Stunden lang die Rast- und Brutvögel dieses schützenwerten Feuchtgebietes mit Fernglas und Spektiv beobachtet werden. Und es gab wirklich allerhand zu sehen: da führten die Kiebitze ihre akrobatischen Flugmanöver vor, die Feldlerche trällerte unermüdlich ihr Lied ohne Pause und die Nonnengänse – auch Weißwangengänse genannt – fraßen sich am jungen Grün in einem großen Schwarm noch einmal satt, um sich dann wieder aufzumachen in ihr Brutrevier im nördlichen Ostseeraum und in Russland. Saatkrähen und Sturmmöwen waren durch ihr Gezänk kaum zu überhören, während der Weißstorch eher still durch die Wiesen watete. Aber den größten Tumult gab es, als ein Sperber versuchte, sich in einem großen Starenschwarm Beute zu holen. Dies gelang ihm aber nicht, denn zu irritierend waren die plötzlichen Richtungswechsels des großen Schwarms. So verging die Ausflugszeit mit schönen Eindrücken aus der heimischen Vogelwelt buchstäblich wie im Fluge. Wir sagen NordWestNatur herzlichen Dank für diese zwei schönen ornithologischen Führungen und hoffen sehr, dass bald auch wieder weitere MINT-Tage möglich sein werden.

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