Our common future starts now!

Von Donnerstag bis Samstag nahmen Elisa, Fridtjof, Henri und Nikos (alle Klasse 9) zusammen mit Frau Steinecke am 3. Our Common Future (OCF) Jugendkongress der Robert Bosch Stiftung teil, der natürlich – wie kann es in diesen Zeiten anders sein – digital stattfand, aber deswegen nicht minder spannend und vielfältig war. 
Fast 200 Schülerinnen und Schüler, Studierende, Lehrkräfte und Wissenschaftleraus ganz Deutschland kamen über drei Tage in verschiedenen Foren, Workshops, Podiumsdiskussionen und Trainings miteinander ins Gespräch, um darüber zu diskutieren und praktisch auszuprobieren, wie Nachhaltigkeit und Wissenschaft in der Gesellschaft verankert sind und was wir alle tun können, um unsere Zukunft nachhaltiger zu gestalten.
Eingeladen waren wir zu diesem Kongress, weil wir mit unserem Kooperationspartner DLR (Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt) gemeinsam alljährlich das Projekt “EDEN for kids” im Wahlpflichtkurs “Angewandte Naturwissenschaften-Teil Biologie” in der Klasse 8 durchführen, das wiederum von der Robert Bosch Stiftung finanziert wird.  Das Projekt “EDEN for kids” ist angelehnt an das reale EDEN-Projekt des DLR und untersucht, wie geschlossene Produktionssysteme für zukünftige Raumfahrtmissionen und terrestrische Anwendungen in Krisengebieten oder Extremstandorten nachhaltig eingesetzt werden können. Bei den von der Robert Bosch Stiftung geförderten Projekten steht neben der Nachhaltigkeit insbesondere im Vordergrund, wie Wissen von Universitäten und anderen Forschungsinstituten in die Schulen transferiert und wie Wissen um Nachhaltigkeit bereits bei jungen Menschen gefestigt werden kann. Denn nur, wer versteht, kann auch nachhaltig und zukunftsfähig in der Gesellschaft handeln. Das ist klar.
Nun aber zurück zu den drei spannenden Kongresstagen, die aus Berlin anmoderiert wurden. Natürlich war einwichtiger Teil des Jugendkongresses, das “EDEN for kids”-Projekt, das Elisa, Fridtjof, Henri und Nikos bereits letztes Jahr durchgeführt hatten, an einem eigenen virtuellen Tagungsstand mit Poster, Video und Präsentation den anderen Kongress-Teilnehmern vorzustellen. Andere Projekte drehten sich u.a. um Mülltrennung, Mikroplastik, Klimawandel in Städten, Photovoltaikanlagen in der Landwirtschaft und Artenschwund in deutschen Wäldern. In Trainings ging es u.a. um Argumentations- oder Medientraining sowie digitale Formate im MINT-Unterricht. In den Workshops waren beispielsweise der Ozean im Klimawandel oder die Biodiversität in der Landwirtschaft Thema. Es gab eine Live-Videoschalte zur Neumayer-Station III in der Antarktis und die Möglichkeit zu Expertengesprächen u.a. mit Pauline Brünger, der Sprecherin Fridays for Future Deutschland oder Herrn Prof. Dr. Johannes Vogel, dem Generaldirektor des Museums für Naturkunde in Berlin.
Am allerbesten gefielen unserer Schülerin und unseren Schülern aber die Networking-Karussells, bei denen man per Zufall jeweils für 6 Minuten mit einem anderen Kongressteilnehmer zusammengebracht wurde. Das gab interessante Gespräche. Alles in allem war es also für alle ein sehr erfolgreicher Kongress, mit der Ausnahme, dass das ÖG leider beim abendlichen Quiz mit Tom & Darren etwas abgeschlagen wurde, da wir bei den Quizfragen zu Fußballschmähliedern und den Wohnungsgrundrissen von Wohnungen aus TV-Serien irgendwie nicht mithalten konnten….. 😢Aber wir haben alle viele gute Ideen mitgenommen, wie wir unseren Alltag – auch an der Schule – nachhaltiger gestalten können. Our common future starts NOW!

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