Mit dem Sand der Vergangenheit eine Runde weiter in die Zukunft

Keimen Pflanzen auch unter dem Einfluss von Streusalz? Kann man einen umweltfreundlichen Katamaran bauen, der das Plastik aus dem Meer fischt? Und, was sagen uns die Ablagerungen im Meerfelder Maar über den Klimawandel?

Ja, frag doch nicht mich, sondern frag Dich!

Unter diesem Motto stand nämlich der diesjährige Jugend forscht-Wettbewerb, an dem sich gleich acht verschiedene Teams vom ÖG in den verschiedensten Fachgebieten beteiligten. Außer mit den schon genannten tollen Forscherfragen beschäftigten sich unsere Jungforscher auch mit idealem Dünger für Chia-Pflanzen, einem umweltfreundlichen Fahrstuhl, einem robusten Tauchanzug, einer essbaren Tuschfarbe aus Gewürzen und lactosefreiem Eis. Drei Tage lang präsentierten die eifrigen Forscher letzte Woche ihre Arbeiten auf dem Regionalwettbewerb Bremen-Mitte der Jury und der Öffentlichkeit im Universum und wurden am Montag für ihre kreativen Forscherideen im Rahmen der Siegerehrung an der Universität ausgezeichnet. Auch wenn es für die meisten der Teilnehmer leider nicht zu einer Platzierung reichte, waren alle sehr froh, dabei gewesen zu sein. Und den einen oder anderen Sach- und Sonderpreis gab es natürlich auch. Besonders stolz sind wir aber auf Marit (Kl. 11), die mit ihrer Arbeit „Sand der Vergangenheit“ über die Rekonstruktion des Klimas am Übergang von Alleröd zur jüngeren Dryas-Zeit durch Analyse von Bohrkernen einen ersten Preis in Bereich Geo- und Raumwissenschaften erlangte. Damit geht Marit für das ÖG im Landeswettbewerb Jugend forscht in zwei Wochen an den Start. Wir drücken Marit sehr die Daumen!